PREDIGT zum Sonntag EXAUDI
Shownotes
Liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer,
‚Bitte warten!‘, heißt es an diesen Tagen des Kirchenjahres. ‚Exaudi‘ ist der Name dieses Sonntags im Kirchenjahr zwischen Himmelfahrt und Pfingsten.
Exaudi – das ist das erste Wort von Psalm 27,7: „Höre meine Stimme, Herr, wenn ich rufe! Sei mir gnädig und erhöre mich!“ (...)
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00:00:15: Unser heutiger Predigtext steht im Buch des Propheten Jeremia, Kapitel einunddreißig die Verse,
00:00:24: einund dreißig
00:00:25: bis vierunddreißig.
00:00:28: Es wird
00:00:28: der Tag kommen, spricht er her, an dem ich einen neuen Bund mit dem Volk
00:00:35: Israel
00:00:37: und mit dem Vorgjuda schließen werde.
00:00:41: Dieser
00:00:41: Bund wird nicht so sein wie der denn ich mit Ihren Vorfahren schloss, als ich sie an der Hand nahm und aus Ägypten herausführte.
00:00:56: Sie
00:00:57: sind meinem Bund nicht treu geblieben,
00:01:00: obwohl
00:01:01: ich doch hierher war, bricht er her.
00:01:05: Doch dies ist der neue Bund, den ich an jenem Tage mit dem Volk Israel schließen
00:01:14: werde."
00:01:15: spricht er her.
00:01:17: Ich werde ihr Denken mit meinem Gesetz füllen und ich werde es in Ihr Herz schreiben, Und ich werde Ihr Gott sein und Sie werden mein
00:01:33: Volk
00:01:33: sein.".
00:01:34: Niemand muss dann noch seine Freunde belehren – und keiner seinen Bruder ermahnen!
00:01:43: lerne den Herrn kennen, denn alle werden mich kennen.
00:01:49: Alle vom Kleinsten bis hin zum Größten spricht er her und ich will Ihnen Ihre Sünden vergeben und nicht mehr an ihre bösen Taten denken in allem an den Heiland.
00:02:09: denk Dein Herz auf ihn alleine lenken.
00:02:15: Dann wird den Bund erschließen gern und du wirst spüren die Hand des Herrn.
00:02:25: Amen!
00:02:34: Es wird der Tag kommen, es wird der tag kommen um.
00:02:40: bis dahin heißt bitte
00:02:43: warten.
00:02:45: passend zum thema des heutigen sonntags warten.
00:02:53: Ich weiß nicht, wie es dir mit dem Thema Warten geht.
00:02:58: Ich habe festgestellt, Warten ist nicht gleich Warten.
00:03:05: Manchmal gibt's Situationen, wo es mir persönlich voll schwarf wird zu Worten.
00:03:12: Da bin ich ganz ungeduldig und dann gibts Situationen da geht's Worten relativ leicht.
00:03:20: Woran liegt das?
00:03:24: Die Jünger haben nach der Himmelfahrt von Jesus auch erwartet.
00:03:31: Wir lesen, da sitzen sie jetzt im Obergemacht des Hauses wo sie immer zusammen gewesen sind.
00:03:39: Die elf Jünger und Frauen sind nur dabei Maria von Magdalah die Johanna und Maria die Mutter Jesu und die Brüder.
00:03:49: Sie sitzen zusammen Das erzählt zum Beispiel der Evangelist Lukas Und?
00:03:57: Sie beten!
00:04:00: Sie kommen aus der jüdischen Tradition vielleicht also Betens, das würde passen mit Worten aus Psalm siebenundzwanzig so wie wir hein schauen.
00:04:11: Weil diesem Psalmen hat man im Volk Israel gebetet schon immer!
00:04:17: War man unsicher wahr?
00:04:20: War man sich Sorgen gemacht hat?
00:04:23: War mal gern koppthät dass Gott oh ein Härt?
00:04:27: War ma gottgern gespiert hätt?
00:04:34: Wanns'n angpfleht ham dass sie Gott endlich zorgt und hüft, das er notlindert.
00:04:44: Die Grot auf ihnen lastet.
00:04:47: Herr!
00:04:48: höre meine Stimme wenn ich rufe sei mir knedig antworte mir die Jünger und diese Gruppe wartet also.
00:05:02: sitzen zusammen beten gehen nicht aus sie kindern nicht wollen nicht Wie auch.
00:05:15: Er, Jesus ist weg!
00:05:19: Er hat sie von erner verabschiedet und hirzt senksenärmer.
00:05:27: Und Sie warten.
00:05:28: Sie warten darauf dass sie dies erfüllt was er versprochen hat.
00:05:34: Ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen der auf euch kommen wird und ihr werdet meine Zeugen sein.
00:05:42: Aber das ist nun nicht passiert.
00:05:46: dieser heilige geist ist noch nicht gekommen.
00:05:50: All so Worten!
00:05:54: Und sie hoffen und sie vertrauen, und sie beten.
00:06:03: Freude an das Schwach des Wortens?
00:06:08: Vielleicht hüftige Gemeinschaft.
00:06:10: Man is niederlohn im Worten.
00:06:13: Vielleicht haben Sie sich gegenseitig ermutigt, wann Orna verzagt hat weil es schon so lang dauert, hat ein Rämpler gesagt hey Jesus hat uns das versprochen, dass wird sicher wahr.
00:06:24: Vielleicht haben Sie es ja gegenseitig erinnert an die schönen Erfahrungen, was kommt.
00:06:29: Oder an das Erlebnis mit der Himmelfahrt.
00:06:34: Sie haben die Verheißungen im Ohr und im Herzen haben sie Es wird die Zeit kommen!
00:06:45: Und da sind wir beim ersten Punkt, den wir halt mitnehmen dürfen.
00:06:53: Glauben heißt warten.
00:06:57: Glauben heisst warten.
00:06:59: Christinnen und Christen Wir lernen, damit zu leben.
00:07:04: Je länger wir da auf der Erde Gott vertrauen und mit Jesus gehen, lernen wir zu warten!
00:07:16: Weil gleichzeitig passiert so viel das was man nicht mehr gesehen haben oder das was uns in erklären können oder wo uns einfach der Weitblick führt.
00:07:30: Und dort kämen wir ins Vertrauen, ins Glauben eine und ins Worten.
00:07:37: Und wenn wir ehrlich sind, ist schon schwer manchmal in manchen Situationen zu glauben und zu warten.
00:07:46: Zu warten auf Gottes Allmacht!
00:07:50: Zu vertrauen auf seine Liebe!
00:07:53: Wann alles in der Gegenwart um uns herum dagegen spricht?
00:07:58: Wir hätten gern Antworten – das sind wir nicht anders als alle anderen.
00:08:04: Wir hätten gerne mehr Weitblick.
00:08:09: Wir mecherten Erklärungen Je schneller desto besser.
00:08:15: Und ja, wir werden auch manchmal ungeduldig!
00:08:18: Wir fordern, wir kritisieren, wir wollen Nährmawarten und wir wollen Letzt.
00:08:26: Sofort ist unser Recht – und dann kommen wir mal in die Ungeduld.
00:08:35: Es wird die Zeit kommen.
00:08:40: Können wir warten?
00:08:43: Warten weil wir glauben, warten weil wir vertrauen anstatt zu denken Wir müssen gar nicht mehr warten.
00:08:54: Wir haben eh alles!
00:08:56: Jetzt schon.
00:08:59: Manchmal habe ich den Eindruck, dass mir Christinnen und Christen so sahen, dass wir sagen diese Verheißungsworte an das Volk Israel, das was die Propheten verkündigt haben in schwierigen Zeiten des Güttins, gar nicht mal.
00:09:20: Dormäus, die haben Worten müssen – Die Menschen im Volk Israele sechshundert Jahre vor Christus, eine grausame politische Niederlage.
00:09:34: Sie haben es hinnehmen müssen!
00:09:36: Die Stadt Jerusalem war verwüstet und der Tempel zerstört.
00:09:40: also da wo sie getroffen haben mit Gott leben in der Fremde oder in Trümmern Es gibt kein Aussicht wenig Hoffnung vielleicht die Ahnung.
00:09:55: wir sind selber schuld.
00:09:57: Wir haben Gott nicht vertraut.
00:10:01: Aussichtslos die Lage, der Feind übermächtig.
00:10:09: Unterdrückung – ein langer mühsamer Weg durch die Wüste!
00:10:18: Aber Gott war allweil da, hat begleitet.
00:10:26: Die Menschen haben sie immer wieder abgewendet und das hat Gott erzürnt.
00:10:34: und deswegen die Strafe so beim Volk Israel ganz klar.
00:10:40: Wir lesen das hat Folge und Wirkung, Auslöser alles hier.
00:10:46: Eigentlich wie eine mathematische Rechnung.
00:10:50: Dann kommt wieder der Profet, er macht wieder Hoffnung es wird die Zeit kommen!
00:10:55: Das ist ja Geschichte das ist ja Glaube.
00:10:58: Und sagen wir ehrlich, das ist alles recht leicht zum Lesen im Rückblick.
00:11:04: Das ist ein ganz klares
00:11:05: Muster.
00:11:07: Wir Lesende und Hörende, wir müssen eh schauen wie's ausgeht Und da ist dann das Worten leicht.
00:11:16: Beide sind nur ein paar Zeilen, auch an der Jahrzehnte oder die Jahrhunderte dazwischen sein bis dass Gott wieder von sich hören lässt, wieder begegnet.
00:11:28: und jetzt kommt der Trugschluss für uns Christinnen und Christenheit hat sich ja eh schon alles erfüllt.
00:11:35: Jesus Christus ist gekommen Himmelfahrt ist nicht das Letzte Da kommt er noch Pfingsten Er is' da.
00:11:43: Wir müssen gar nirmer warten.
00:11:47: Müssten wir nicht einmal warten?
00:11:50: Ist wirklich alles gut oder wollen wir, um unseren Glauben zu retten.
00:11:56: Wir müssen ja mal warten und ist alles gut?
00:12:01: aber die Realität geht da vorbei weil es ist ihm nicht alles gut wie er lebt doch das Leben ist eingeschränkt bedroht.
00:12:17: wir haben Fragen Zweifel wo ist gut in der und der Situation?
00:12:24: warum fordert er da nicht mit seiner Macht.
00:12:27: Jetzt und sofort, warum verhindert der nicht?
00:12:32: Und wieder sind wir beim Worten.
00:12:36: können mir zulassen dass man eigentlich in der gleichen Situation ist wie damals das Volk Israel zumindest was das Worten angeht?
00:12:50: es wird die Zeit kommen!
00:12:54: Es kommt etwas, das ist hierzu nicht so.
00:12:59: Es ist noch nicht alles gut.
00:13:02: Die
00:13:03: letztliche Erfindung der Verheißungen ist noch nicht da.
00:13:07: Wir sind immer noch in einer solchen Zwischenzeit, mit der wir uns immer wieder gegenseitig erinnern, dass eigentlich schon alles gewonnen ist!
00:13:18: Aber ganz dort sind wir noch nicht.
00:13:23: Beten wir also auch?
00:13:24: Mit den Worten Israels her höre meine Stimme wenn ich rufe
00:13:29: sei
00:13:30: mir knedig antworte
00:13:32: mir?!
00:13:36: Wir sitzen wahrscheinlich nicht im Obergemach eines Hauses sondern da in der Kirche oder in einer kleinen Runde Bibelkreis, Hauskreis und wir warten.
00:13:51: Wir warten dass sie unsere Bitten erfüllen, wir warten das kommt was Gott versprochen hat.
00:14:02: Ich möchte dankbar sein für alles was gut ist im mein Leben und auf der Welt.
00:14:10: Dass man haben was zum Leben brauchen was uns gut geht und dass wir ganz viele Menschen um uns haben, mit denen wir verbunden sind.
00:14:26: Aber ganz ehrlich ich vermisse auch!
00:14:30: Ich vermisse Menschen die wir schon vorausgegangen sind in die Ewigkeit.
00:14:37: Ich vermiss die Unbeschwertheit die ihr als Kind gehabt habt, die genießen hat dürfen weil damals hat die Wörter einfach stimmt... Manche Zustände, erfohlle Kirchen oder dass in unserer Gesellschaft Gott wieder mehr Blotz hat und die Werte, die er vermitteln möchte.
00:15:03: Es ist für ihn nicht perfekt!
00:15:05: Es ist viel nicht gut!
00:15:09: Es gibt gar jetzt sofort mir Worten – I-Wort.
00:15:16: Das gehört zum Glauben das gehört zur Nachfolge es gehört zum Christsein.
00:15:25: dazu das Worten.
00:15:28: Wir worten, dass sie Gottes Versprechen erfüllen und es bestimmt unser Leben.
00:15:37: Ah, wann das Aushalten und Worten manchmal ganz schön langatmig ist!
00:15:44: Es wird die Zeit kommen – und wir glauben nicht nur daran, wir versprechen und bekennen nicht nur, wir erleben weil Gottes Nähe ist spürbar Nicht nur im Kopf, sondern im Herzen.
00:16:11: Für uns alle Menschen!
00:16:13: Dies ist Himmelfahrt und Pfingsten.
00:16:17: Dies ist der Unterschied zum Volk Gottes.
00:16:21: Wir warten noch immer, wir sind immer noch, wir hängen noch oft in der Luft aber Gottes Nähe ist in unseren Herzen.
00:16:32: Gottes Herrlichkeit kann uns begegnen und begleiten, Kraft geben.
00:16:41: Wir glauben, das heißt warten.
00:16:44: Aber je tiefer unser Glauber ist, desto leichter fällt es Worten.
00:16:55: Weil ein tiefer Glauber ist eigentlich eine Beziehung zu Gott und je mehr wir beten und in der Bibel lesen, destu mehr lernen wir den Kennen, der uns geschaffen hat oder uns begleiten möchte, da das Beste für uns will ist Worten leicht oder leichter, weil wir wissen er ist da.
00:17:22: Weil man gespürt.
00:17:25: und das Zweite was noch gut ist ist Gemeinschaft.
00:17:28: Wenn wir uns umgeben mit Menschen die genauso hoffen und glauben dann ist das Worten miteinander leichter.
00:17:38: Weil wir uns gegenseitig Eier mutigen Kindern.
00:17:41: es gibt immer irgendwer in der Runde der Gott grad nie so gespielt oder der durch eine harte Zeit geht Und dann gibt es einen zweiten, der ist da und sagt hey.
00:17:51: Des und des ist gerade passiert, des ist geschenkt worden!
00:17:55: Und dann bin ich wieder ermutigt weil ich weiß er ist doch da.
00:17:59: aber wenn ich grad nicht so gut spieren kann.
00:18:02: Gemeinschaft im Warten- und Beziehung zu Gott Das gemeinsame Warten das wünsche uns dass das möglich ist.
00:18:14: Wir wünschen uns ganz viel Geduld und die Zuversicht das Pfingsten, dass die Wiederkunft Jesu bald da ist.
00:18:26: Dass Gott verändert und das Licht am Ende unseres Tunnels ist.
00:18:33: Amen!
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