PREDIGT zum 1.So.n.Trinitatis
Shownotes
Liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer,
dieser Sonntag hat die Propheten und Apostel zum Thema.
Apostel und Propheten, das sind Menschen, die Gott berufen hat. Sie sind Vorbilder, die uns den Weg zeigen, den Gott für uns bereitet hat; denn als Christinnen und Christen sind wir alle zu Botschaftern des Evangeliums geworden. Auf diesem Weg werden wir alle viele Male herausgefordert. (...)
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00:00:11: Hört auf die Worte der Heiligen Schrift aus der Apostelgeschichte, Kapitel IV.
00:00:18: Die Ferse – Zweiunddreißig bis Siebenunddreißig.
00:00:23: «Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele.
00:00:29: Auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam.».
00:00:40: Und mit
00:00:41: großer Kraft
00:00:43: bezeigten
00:00:43: die Apostel,
00:00:45: die Auferstehung des Herrn Jesus.
00:00:49: Und große Gnade war bei Ihnen allen!
00:00:54: Es war auch keiner unter
00:00:56: ihnen
00:00:57: der Mangel hatte, denn wer von ihnen Land oder Häuser hatte verkaufte
00:01:04: sie
00:01:05: und brachte das Geld für das Verkaufte und legte es den Aposteln zu Füßen.
00:01:14: Und man gab einem jeden, was er nötig hatte.
00:01:19: Josef aber der von den Aposteln Barnabas genannt wurde das heißt übersetzt Sonn des Trostes ein Levit aus Zippern gebürtigt.
00:01:33: Er hatte einen Acker und verkaufte ihn und brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.
00:01:44: Herr, schenke auch uns dieses offene Herz zu lindern der einsamen Sorge- und Schmerz das Eintracht und Liebe in uns neu entbringt als Kirche die du durch deinen Geist uns nennst.
00:02:08: Amen Ein Kind
00:02:13: sitzt im Sandkasten mit einem Berg von Spielsachen, Schaufeln und Bargherr und Sandförmchen.
00:02:23: Und ein Gießkanne und Kübeln und was man halt so braucht!
00:02:28: Ein zweites Kind kommt – es hat kein Spielzeug dabei.
00:02:35: Und obwohl das erste Kind gar nicht mit alle ihre Spielsache spüren kann Mechts mit dem zweiten Nicht-Teilen.
00:02:49: Das zweite Kind fängt auch zum Weinen, die Erwachsenen reden mit Engelszungen auf das Kind mit Spielsachen ein – aber das bleibt Stur.
00:03:05: So können Kinder sein!
00:03:09: Aber nicht nur so.
00:03:12: Dasselbe Kind, das am Nachmittag nicht teilen wollte sitzt Am gleichen Abend, mit seiner kleinen Schwester am Tisch und teilt Löffel für Löffeln des Lieblingsjoghurt.
00:03:29: Obwohl nur mehr aus dem Kühlschrank war!
00:03:32: Nicht weil die Schwester unbedingt ein Joghardt haben will sondern weil das Kind unbedingt mit der Schwester teilen will um ihr zu sagen so lieb habe ich dich dass ist sogar mein Lieblungsjoghard mit dir teil Mit anderen Teilen.
00:03:52: manchmal ist es die reine Freude und manchmal ist unendlich schwer.
00:03:59: Und das geht nicht nur für Kinder!
00:04:05: Unser Predigtext, den die Fronie Kroklesen hat – Für diesen Sonntag erzählt auch eine Geschichte über das Teilen.
00:04:17: Diese Szene von der wir gerade gehört haben spürt nur wenige Wochen nach Pfingsten in Jerusalem Die erste christliche Gemeinde entsteht.
00:04:28: Eine Gemeinde, ja wie aus dem Bilderbuch!
00:04:33: Ein Herz und eine Seele sind alle.
00:04:37: Sie haben alles gemeinsam.
00:04:39: Wer zu wenig hat wird vor die anderen beschenkt Und wer zu viel hat verkauft was und stört's euch zur Verfügung.
00:04:51: Ab bis sie erinnert mich diese Schilderung der Urgemeinde an Frischverliebte.
00:04:57: In der Zeit der ersten Verliebtheit erscheint die Welt rosa-rot.
00:05:02: Alles trat sie um, die beiden verliebten.
00:05:05: Sie machen sich Geschenke.
00:05:07: Sie schreiben sie ständig und rufen sie an.
00:05:10: Sie sind bereit auf alles Mögliche zu verzichten auf die Hoppes, auf die anderen Freunde nur damit es möglichst viel Zeit miteinander verbringen können.
00:05:20: Kurz gesagt, sie sahen ein Herz und eine Seele und haben alles gemeinsam.
00:05:29: Wie beim frisch verliebten Pärchen, so geht es scheinbar an der ersten Gemeinde in Jerusalem.
00:05:39: Die Begeisterung für die Osterbotschaft ist nur ganz neig!
00:05:43: Jesus ist auferstanden, der Tod ist besiegt.
00:05:46: Gott ruft alle Menschen zu sich weil er alle Menschen liebt.
00:05:51: Die Ersten Christen sind sozusagen verliebt in diese Botschaft, in dieses Evangelium verliebt in Gottes Gnade und das übertrocknt sie ganz einfach auf das Miteinander.
00:06:05: Der gemeinsame Glaube ist wichtiger als alles andere!
00:06:10: Und dann erscheint das Teilen plötzlich kinderleicht.
00:06:16: Grundstücke, Häuser – das sind ja nur Gegenstände.
00:06:21: Was sind See gegen die neuen Geschwister im Glauben?
00:06:26: Bevor mein Bruder oder meine Schwester hungern muss, da denke ich doch gar nicht lange nach.
00:06:31: Da verkaufe ich was, wann es sowieso nicht
00:06:35: braucht.".
00:06:38: War man das Kind im Sandkasten mit dem ganzen Spielzeug und mit der Szene vom Lieblingsjoghurtdenken?
00:06:49: In der Jerusalemer Urgemeinde ist definitiv Joghurtszeit!
00:06:56: Korner sitzt auf seine Besitztümer.
00:07:00: Alle teilen bereitwillig und gerne mit offenen Herzen.
00:07:08: Jetzt kommt es aber!
00:07:10: Aber wie lange hält so eine Verliebtheit an?
00:07:16: Ein ganzes Leben?
00:07:19: Eher nicht, ein paar Wochen bei manche vielleicht sogar ein Jahr oder ein bisschen länger – aber nicht ewig, das sagt uns die Erfahrung.
00:07:33: Und auch die ersten Christinnen und Christen ist so ganger.
00:07:39: Der Alltag hat sie
00:07:41: eingeholt.".
00:07:43: Und Lukas, der Evangelist schreibt jetzt auch die Apostelgeschichte.
00:07:48: Er kehrt zu einer frühgristlichen Gemeinschaft aber seine Gemeindewirklichkeit wie wohl auch unser Gemeindeverklichkeit und auch damals und heit und überreu ist leider schon eine andere.
00:08:07: Der Schwung der ersten Begeisterung hat sie gelegt, die es miteinander ist, näher man es so herzlich.
00:08:15: Und es gibt auch in den christlichen Gemeinschaften Reiche und
00:08:20: Arme.".
00:08:22: Paulus schreibt auch davor, wenn wir uns erinnern.
00:08:26: Manche haben mehr als Ausgähmkinen und manchen führt das Nütigste.
00:08:34: Die Joghurtzeit ist vorbei!
00:08:37: Es beginnt die Sandkastenzeit.
00:08:42: Und der Lukas, der die Apostelgeschichte schreibt ist frustriert von dieser Entwicklung seit den frühen Tagen in Jerusalem.
00:08:49: und er fragt sich – Ist das wirklich alles gewesen?
00:08:53: Eine Gemeinde, in der es so zugeht wie überall anders?
00:09:00: So ist es gewesen sein!
00:09:04: Das ist sicher auch ein Beweggrund warum der Lukass die Geschichte von der ersten Gemeinde in Jerusalem aufschreibt um alle anderen Gemeinschaften und Gemeinden später zu zeigen, Jesus wollte mehr.
00:09:24: Und so hat es angefangen!
00:09:27: Jesus hat vom Reich Gottes gepredigt, indem die Letzten die Ersten sind und dem die Armen selig gepriesen werden.
00:09:36: Jesus hat die besitzlosen und ausgestoßenen Zu sich gerufen mit seiner Menschenfreundlichkeit oder sogar die Zöllner angesteckt so dass sie ihren Überfluss mit den anderen geteilt haben.
00:09:51: Jesus hat zum Reich Gottes eingeladen, in dem die Reichen davon befreit werden an ihre Reichtümer zu kleben.
00:09:59: Befreit ihr Leben mit anderen zu teilen und dafür und damit beschenkt zu werden!
00:10:08: Und in der ersten Gemeinschaft, in der Ersten Gemein, denn Jerusalem war dieser Geist Jesu lebendig.
00:10:14: Und deshalb erzählt der Lukas von dieser Gemeinschaft, weil die Geschichte der ersten Christinnen und Christen zeigt.
00:10:22: Der Glaube der christliche Glaube macht eigentlich weit!
00:10:26: Der Glabe der christlichen Glaube ist großzügig... ...und jetzt kommen wir ins Spiel unter das Joghurt- und Sandkasten.
00:10:43: Sehen mir uns Ehar mit dem Joggurt in der Hand?
00:10:48: großzügig, freigibig, voller Freude, dass wir anderen was Gutes tun können.
00:10:54: oder sehen wir uns eher im Sandkasten sitzen ängstlich und auf das unsere Bedacht.
00:11:03: Oder geht uns vielleicht – wie die meisten nehme ich jetzt einmal an
00:11:07: – finden
00:11:08: wir uns manchmal in mancher Situationen dort und manchmal da wieder?
00:11:16: Manchen Tagen großzügig und bereit zu teilen, bereit die ganze Welt zum Armen.
00:11:21: Und für einen guten Zweck auch einmal tiefer in die Taschen zu greifen... ...und dann an anderen
00:11:27: Tagen
00:11:27: wie das Kind auf seinem Spielzeugwerk hockend nur nicht teilen!
00:11:34: Weil man konnte sie selber noch brauchen.
00:11:36: Wer weiß?
00:11:37: Selber schuldwannen wer was nie tut.
00:11:42: Ja es geht nicht nur Kindern so.
00:11:45: Die Sorge zu kurzzukommen macht eng und verschließt unsere Hände und unser Herz.
00:11:54: Und es geht schneller, alles muss manch mal merken.
00:11:59: Es geht nicht nur die ersten Christinnen und Christen so!
00:12:03: Der Glaube macht großzügig, der Glaube befreit des Vertrauen das für uns gut gesorgt ist, macht weit und die Liebe zum nächsten entsteht.
00:12:22: Die Enge und die Weite, die Sorge- und die Freigibigkeit.
00:12:27: Wir kennen glaube alle beides im Leben.
00:12:31: Wollen wir ehrlich sein?
00:12:34: Die Frage ist jetzt, wir können uns gelingen Großzügiger zu leben und Befreiter teilen also dass man mehr Joghurtzeit und weniger Sandkastenmomente haben und erleben.
00:12:52: Das ist ja eigentlich die Frage wo wir noch gespüren möchten.
00:12:56: Wie können wir unseren Auftrag, den uns Jesus Serva als Christinnen und Christen gegeben hat zu leben umsetzen?
00:13:05: Ohne dass er zwang wird sondern einfach aus Freude und Großzügigkeit und Liebe!
00:13:13: Die ersten Christen die einen Acker verkaufen um dem Bedürftigen zu helfen und das Kind das seinen Lieblingsjoghurt mit der Schwester teilt haben beide was Gemeinsam.
00:13:30: Die beiden sehen auf den Menschen, dem, dem Skurzdom auswohlen und nicht auf die Sache, die sie weggeben
00:13:42: dafür.".
00:13:45: Und da sehen wir schon, die Großzügigkeit beginnt nicht mit dem Blick auf das, was man hat sondern mit dem Blick auf die Menschen an unserer Seite.
00:13:58: Sie waren ein Herz und eine Seele.
00:14:01: Das Mord vor allem, dass sie gegenseitig kennt haben.
00:14:08: Dass sie Beziehung gehabt haben und vertraut haben, dass es ja nicht egal war wie es dem anderen geht – so wie bei einer Familie oder einem engen Freundeskreis wo man zusammensteht!
00:14:21: Weil er an das Gegenüber wertvoll und wichtig ist.
00:14:26: Und so dürfen wir uns fragen lassen wer kommt bis in unser Herz?
00:14:34: Wenn?
00:14:34: lassen wir so nahe kommen, dass uns berührt wie es er oder ihr geht.
00:14:41: Dass man bereit ist zu ändern von der oder die Not hat.
00:14:48: und einen letzten Gedanken können wir auch noch mitnehmen.
00:14:54: Die Apostel bezeugen mit ganz großer Kraft die Auferstehung vom Herrn Jesus und die große Gnade lesen wir wobei ihnen allen also nicht nur Der Blick auf die anderen, sondern auch und vor allem der Blick auf Jesus hilft uns.
00:15:16: Gibt uns die Kraft und die Freude und die Großzügigkeit zum Teilen.
00:15:22: Die Menschen waren so erfüllt von Gottes Geist und seiner Gnade dass sie vom materiellen Mangel der Armen berührt worden sind das sie teilen konnten.
00:15:37: dazu muss man befreit sein Wann ich weiß, Gott ist auf meiner Seite und er schaut auf mich.
00:15:46: Und ich bin sozusagen ganz sicher abgesichert!
00:15:50: Dann habe ich einen ganzen anderen Standpunkt, einen ganzen andern Grund, worauf ich stehe und dann mir auch um andere kümmern kann.
00:15:59: Da hab' ich einen ganz anderen Blick.
00:16:02: Wann?
00:16:02: Ich weiß, Jesus ist bei mir und schenkt mir die Kraft und alles was ich brauche und die dir weitergeben von seiner Liebe und von seiner Kraft.
00:16:15: Deshalb lassen wir unsere Herzen immer wieder auffüllen mit Gottes Gnade, mit der Freude am Leben, mit Der Liebe Gottes – die vertraut und die teilt!
00:16:34: Amen.
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