PREDIGT zum 2. Sonntag nach Trinitatis
Shownotes
Liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer,
heute geht es um Beziehung! Kaum mehr als in unserem heutigen Bibelwort wird
deutlich, dass unser Gott - schon in sich! - ein Beziehungsgott ist und dass Jesu
Botschaft darin besteht, in die Beziehung zu ihm und durch ihn zu Gott einzuladen. (...)
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00:00:12: Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes, und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch allen.
00:00:24: Amen!
00:00:26: Unser heutiger Predigtext erstet geschrieben im Matthäus Evangelium im elften Kapitel Diverse-Vierundzwanzig bis Dreißig.
00:00:40: Zu der Zeit Fing Jesus an und sprach, Ich preise Dich Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass Du dies Weisen und Klugen verborgen hast.
00:00:57: Und hast es Unmündigen offenbart!
00:01:01: Ja, Vater, denn so hat es Dir wohlgefallen.
00:01:07: Alles ist mir übergeben von meinem Vater und niemand kennt den Sohn als nur der Vater, und niemand kennt den Vater als nur Der Sohn.
00:01:23: Und wem es der Sohn offenbaren will kommt her zu mir alle die ihr mühselig und beladen seid.
00:01:33: ich will euch erquicken nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.
00:01:47: So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen, denn mein Joch ist sanft Und meine Last ist leicht.
00:02:00: Gott
00:02:00: spricht, nehmt auf mein Joach und lernt von mir.
00:02:07: Ich
00:02:08: bin voll Herzensgüter hier Ganz demutzvoll.
00:02:43: Liebe Gemeinde, es gibt ja in einem Tourismusort wie Gosau auch viele Restaurants.
00:02:54: Wisst ihr dieses Wort entstanden ist.
00:03:01: Das Wort Restaurant hat nämlich einen christlichen Ursprung, durch einen Gastwirt namens Boulanger in der heutigen Rue de Louvre in Paris, der seine Bibel kannte und das in Latein also ein gebildeter Gast wird.
00:03:30: Im Jahr seventeenhundertfünfundsechzig, so wird berichtet, ließ er über die Tür seines Gasthauses diesen Vers achtundzwanzig der ja auch heute unser Wochenspruch ist aus unserem Predigtext auch schreiben.
00:03:51: Kommt her zu mir!
00:03:54: Egu wo's Restorabu?
00:03:58: Ego Ros Restorabo, eine Einladung von Jesus die diese Gastwirt für sein Gasthaus übernommen hat.
00:04:10: Darin hatte er seinen Auftrag gesehen und so wollte er sich selbst auch verstehen als einer bei der müde und belastete Menschen ergewickt werden freundlich empfangen werden stillen konnten.
00:04:30: Und sie haben Zeit zum Ausruhen und gehen später gestärkt an Leib und Seele ihren Weg
00:04:40: weiter.".
00:04:42: Diese Gastwirt hat bei Jesus gelernt, und hat diesem Jesus-Wort eine ganz konkrete Bedeutung gegeben, weil schon wurde wegen dieses letzten Wortes über der Tür dieses Grasthauses als Restaurant bezeichnet und schnell ist dieser Begriff dann international geworden.
00:05:11: Eine gastliche, gastfreundliche Stätte – ein erfrischender wohltunter Besuch im Restaurant kann mir also deutlich machen wozu Jesus mich einlegt!
00:05:28: Jesus will mir genau das tun, was jeder gute Virus seinen Gisten tut.
00:05:35: Und wie wohl tut das?
00:05:38: Wenn man nach langer anstrengender Reise oder nach einem vollen anstrendenden Tag in ein gepflegtes Haus kommt, freundlich begrüßt und gut bedient wird – wo man Hunger und Durst stillen und neue Kräfte danken kann!
00:05:59: Jesus will das tun, was jeder gute Wirt seinen Gästen tut.
00:06:04: Und jeder gute wird begegnet seinen Gesten so wie Jesus uns
00:06:09: begegnete.".
00:06:11: Ich will euch erquicken!
00:06:14: Jesus aber hat ausdrücklich mit einbezogen, was kein Gastwirt auf Erden kann – nämlich dass ich bei ihm Vergebung bekomme für meine Sünden dass er mir meine Lasten tragen hilft, das er mir eine Hoffnung schenkt die weit über die Hoffnungen dieses Lebens hinaus reicht.
00:06:39: Dass er mich in eine gute Beziehung mit dem lebendigen Gott bringt, die mein Leben trägt.
00:06:47: Darum ist Jesus der Gastgeber!
00:06:51: Der Gast wird den Person immer für seine Gäste Um Menschen da, heißt diese der Wiese.
00:07:02: Jesus ist müd sich um uns, um unser Leben, um unseren Lebensdurst und unsere Seligkeit.
00:07:16: Er hat das sogar mit seinem Leben bezahlt!
00:07:19: Ich muss nicht selber zahlen.
00:07:21: Ich könnte alles das was ich dort bekomme und er fahre auch gar nicht selber zu
00:07:28: zahlen.".
00:07:29: Ich bin eingeladen auf seine Kosten.
00:07:34: Er hat die Rechnung schon längst beglichen, wie wunderbar!
00:07:41: Und so komme ich zum ersten in unserem Text.
00:07:45: Kommt her zu mir, ruft Jesus.
00:07:48: Jesus könnte ja auch anders rufen.
00:07:52: Fort mit Euch!
00:07:54: Er könnte auch gar nicht rufen und könnte denken Sondern Sie sehen, wie sie klarkommen.
00:08:02: Damals vor zweitausend Jahren litten die Menschen unseglich unter dem frommen Druck den die Pharisäer verbreiteten.
00:08:13: Sie wollten einen Alltag der Menschen von der Wiege bis zur Baare unter Gottes heiliges Gebot stellen und damit den Weg zu Gott freimachen.
00:08:24: Es sollte kein Schlupfluch bleiben!
00:08:29: Jede nur mögliche und unmögliche Situation des Lebens wurde genau geredet.
00:08:37: Lieber ein Verbot mehr als eins zu wenig!
00:08:40: Im Alten Testament fand man alle zusammengezählt schon A.A.Sechtshundertdreizend Gebote und Fairbotte, Zweihundertachtundvierzig Gebote, Dreihundertfünfundsechzig verbote.
00:09:00: Und man legte das ganz streng aus, alles gilt, alles ist entscheidend!
00:09:06: Diese vielen Gebote wurden dann noch mit zusätzlichen Bestimmungen und Unterbestimmungen erweitert.
00:09:13: Tausende von Regeln ein Wald von Schildern die meisten rot verboten.
00:09:22: eine gewaltige Last.
00:09:24: Die Menschen hatten kaum Zeit zum Leben vor lauter Angst gegen ihren eine Bestimmung zu
00:09:31: verstoßen.".
00:09:33: Und Jesus sagt in Richtung der Pharisäer, sie binden schwere und unerträgliche Bürden.
00:09:43: Und legen Sie den Menschen auf die Schulter!
00:09:47: Und er ruft leise aber bestimmt, kommt her zu mir alle, die ihr mühsellig und beladen seid.
00:09:56: ich will euch da quicken denn mein Joch ist sanft.
00:10:03: Wer darf sich angesprochen fühlen?
00:10:06: Ich frage dich jetzt ganz diskret, mühselig und beladen.
00:10:14: Kennst du das in deinem Leben oder gehörst du zu den beneidenswerten Menschen, denen nichts Mühe macht die keine Last zu tragen haben, die immer topfick sind und immer auf Jesus ruft die zu sich, die merken.
00:10:36: Auf meiner Schulter liegt eine Last!
00:10:40: Sie lässt sich nicht einfach abschütteln.
00:10:43: Sie wird vielleicht immer schwerer.
00:10:46: Das was da auf der Schulter liegt, wird bei jedem von uns anders aussehen und sich auch anders anfühlen.
00:10:57: Es ist wahrscheinlich nicht ein Unübersicht Lichter Wust vom Gesetzen.
00:11:04: Aber jeder hat sein Pickchen, oft auch ein Paket oder wie es hier heißt Sein Joch.
00:11:15: und wenn sie in Gestalt von Sehnsucht ist Jesus legt nun nicht noch eins drauf.
00:11:22: Nein!
00:11:23: Er will uns befreien davon, er will uns tragen helfen, er wird uns nach Hause führen die Gemeinschaft mit seinem Vater.
00:11:35: Es wird dadurch nicht alles einfach leicht, Jesus führt nicht ins schlaghaften Land aber die Beziehung zu ihm trägt sogar in Tiefen und durch tiefes Leid.
00:11:50: Kommt her zu mir!
00:11:51: Das ist sozusagen der Kehrwärts der Botschaft Jesus.
00:11:57: Werbend voller Liebe ruft er Alle, die ihr wörtlich übersetzt steht da ich will euch Pause machen lassen.
00:12:09: Ich will euch ausruhen lassen.
00:12:13: Musiker wissen wie wichtig die Pausen sind Wie wichtig in all den Harmonien und Klängen Und manchmal auch ist Harmonie die Ruhe ist.
00:12:26: Deshalb ist dieser Ruf von Jesus auch eine Einladung an uns Pause zu machen.
00:12:34: Jesus ist kein Sklaventreiber, sondern er lässt uns – er lädt uns ganz zur Pause ein, zur schöpferischen Pause.
00:12:46: Denn dort wo wir zur Ruhe kommen fängt Jesus anzuwirken.
00:12:51: Dort wo wir auf eigenes Tun verzichten steht Jesus mit seinem Tun für uns ein.
00:12:59: Das Kreuz erinnert Jesus ist nicht nur für schöne Worte gut.
00:13:07: Er uns ruft, ist in den Lasten und Mühen dieser Welt gekommen.
00:13:14: Der uns einlegt hat sich den ganzen Unrat der Sünde aufhalsen lassen.
00:13:22: Warum?
00:13:24: Damit wir in gute Beziehungen kommen!
00:13:28: Dieser Abschnitt erzählt uns davon dass unser Gott durch und durch Ein Beziehungsgott ist Gott der Vater und Jesus, der Son.
00:13:41: Zwischen beiden fast kein Blatt Papier!
00:13:45: So nah stehen Sie sich so gut kennen sie sich so sehr wollen sie vor allem das eine Eine gute Beziehung zu Ihren Menschen Zu dir und zu mir.
00:14:00: darum Diese schöne Einladung ins Restaurant, zum Abladen und Auftanken für Stärkung an Leib und Seele.
00:14:11: Nun geht es aber weiter!
00:14:15: Nach dem Kommt her zu mir sagt Jesus Lernd von mir.
00:14:22: Lernt von mir!
00:14:25: Ich stelle mir das ganz kindlich vor wie das ist wenn Jesus uns zu Gott bringt.
00:14:31: Gott empfängt uns mit einem wunderbaren Buffet.
00:14:36: Kommt!
00:14:37: Es ist alles bereit, nehmt es, schmeckt und seht wie freundlich daher ist.
00:14:43: Haben wir dann so richtig gut gegessen und gut getrunken?
00:14:48: Haben wir uns von Gott zu richtig beschenken lassen?
00:14:51: Stehen wir auf, wischen uns mit der Serviette den Mund ab und denken das war es dann wohl doch.
00:15:01: Dann sagt Jesus,
00:15:03: nein
00:15:04: das war es noch lange nicht.
00:15:06: Jetzt kommt noch etwas Schönes!
00:15:10: Jetzt kommt Teil B. Wer A sagt muss auch B sagen und dann öffnet er die große Schiebedür.
00:15:19: nach Nebemann und Sihe-Nebemannen stehen Schulbänke Und Jesus sagt nun lernt auch von mir.
00:15:29: Wenn wir zu Jesus kommen, wenn wir uns von ihm einladen lassen ist das sozusagen auch der Tag unserer Einschulung.
00:15:39: Wir bleiben ein Leben lang seine Schülerinnen und Schüler.
00:15:47: Ganz am Schluss des Matthäus Evangeliums finden wir genau diese zweiteilige Einladung wieder ausgesprochen im Mund des Auferstandenen.
00:15:59: Er sagt dort, geht hinaus in alle Welt, führt Menschen zum Glauben und tauft sie.
00:16:07: Das ist Teil A aber dann wird er weiter mit Teil B leert die Getauften, leert sich halten.
00:16:18: was ich euch aufgetragen habe es geht um den Unterricht bei Jesus dem Lehrer leider meinen vielen Mann, viele.
00:16:30: man könnte diese Stunden getrost schwänzen.
00:16:35: Doch das ist ein Irrtum!
00:16:37: Ich habe ein bisschen im Matthäuse von Gellium nachgeschaut, weißt du was für Themen dort angesprochen werden?
00:16:47: Der Umgang mit den Eltern, mit den Kindern, Mit Freunden, mit Gästen, mit Kranken und Feinden Und der Umgang mit dem anderen Geschlecht, mit der Sexualität und mit Scheidung.
00:17:08: Der Umgang mit Geld, mit Arbeit, mit Essen und Trinken, mit Steuern an Feiertagen und mit Partys!
00:17:22: mit Gott, mit dem Beten, mit Gottes Wort.
00:17:38: Mit den Plagen Gottes für diese
00:17:41: Welt.".
00:17:42: Das sind ein paar Stichworte aus dem leeren Plan Jesu!
00:17:49: Warum meinen so viele?
00:17:51: Dass man gerne mal bei Jesus eingehört aber ihn als Lehrer getrost ignorieren könnte?
00:18:00: Haben wir nach unserer Taufe und Konfirmation die Schule geschwänzt?
00:18:06: Keine Lust gehabt auf das, wohin Jesus uns führen will.
00:18:12: Vielleicht auch ein ganz schiefes Bild so als sei Jesus der Lehrer, der uns nur schikanieren und langweilen will mit seinen altmodischen Ansichten.
00:18:26: Dann sollten wir noch einmal genau hinhören!
00:18:32: So werdet ihr Ruhe finden.
00:18:34: Für Ihre Seelen heißt es.
00:18:37: Die gute Nachricht übersetzt, stellt Euch unter meine Leitung und lernt von mir.
00:18:46: Dann findet Euer Leben Erfüllung!
00:18:49: Jesus ist ein einzigartiger Lehrer – nicht wie die Schrift gelehrten mit Ihren Tausenden Regeln.
00:18:59: Sein Jochist sanft und seine Last ist gleich.
00:19:05: was er anordnet, ist gut für uns und was es zu tragen gibt, ist keine neue Last.
00:19:14: Nimmt auf euch mein Joch!
00:19:17: Was auf dem ersten Blick unannehmlich klingt das Entwuppt sich im Licht der Bibel betrachtet als Wiederholung der Einladung.
00:19:29: Das Joch ist ein Bild für Herrschaft.
00:19:32: Jesus sagt also unterstellt Euch meiner Herrschaft.
00:19:38: Und Ihr werdet frei sein von den Herrn, die Euch so viel Mühe machen.
00:19:44: Ihr könnt Euch abwenden von den Herrschaften, die euch so beladen und belasten.
00:19:52: Alle diese Lasten nehme ich Euch ab!
00:19:56: Für diese Laste steht Euch meine Kraft zur Verfügung.
00:20:02: Ich bin bei Euch immer und überall.
00:20:08: Das gibt Ruhe mitten im unruhigen Alltag, mit Jesus kehrt Frieden ein auch im chaotischen Durcheinander.
00:20:19: Es ist wahr Schule finden wir nicht immer schön.
00:20:25: es gibt Fächer und Lektionen die uns nicht schmecken.
00:20:30: trotzdem werden wir diesen Lehrer entscheidendes Verdanken.
00:20:36: Denn unser Leben mit allen seinen Höhen und Tiefen, die um- und ihr Wege werden uns nicht von ihm wegführen wie die Jünger es einmal auf den Punkt gebracht haben.
00:20:51: Herr, wohin sollen wir gehen?
00:20:55: Wir werden nie fertig sein aber nicht vorstellen können, nicht zu seinen Schülern zu gehören.
00:21:06: Jesus begegnet uns heute als freundlicher Gastwirt.
00:21:12: Nirgendwo werde ich besser bedient – sehr gerne kenne ich ein in diesem Restaurant.
00:21:21: Jesus ist auch ein hervorragender Lehrer!
00:21:26: Da eröffnen sich weite Perspektiven.
00:21:30: wie gerne schließe ich mich seinen Schülerinnen und Schülern an.
00:21:37: Auch du darfst gespannt sein, welchen Weg dieser einladende Gast wird und der Lebenslehrer Jesus in der nächsten Woche mit dir gehen wird!
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