PREDIGT zum 3. Sonntag nach Trinitatis

Shownotes

Liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer,
heute geht es um das Thema ‚Versöhnung‘. Jesus erzählt seinen Jüngern einmal ein Gleichnis von einem verlorenen Schaf. Er will uns damit vor Augen führen, dass Gott gerade dem nachgeht, der in seiner Sünde gefangen ist. Wir freuen uns darüber, dass auf diese Weise auch Menschen zu seiner Gemeinde hinzukommen, die uns erst fremd waren. Durch die Liebe Gottes, die in gleicher Weise uns wie ihnen gilt, werden wir fähig, diesen Menschen liebend zu begegnen.

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00:00:10: Unser Predigtext steht heute im Buch

00:00:14: des Propheten

00:00:15: Micha, Kapitel sieben, die Verse achtzehn bis zwanzig.

00:00:21: Wo ist solch ein Gott wie du bist?

00:00:25: Der die Sünde vergibt und erlässt

00:00:28: die Schuld

00:00:29: denen, die geblieben sind als Rest seines

00:00:34: Erdteils

00:00:36: der an seinem Zorn nicht ewig festhält denn er hat gefallen an Gnade.

00:00:44: Er wird

00:00:45: sich unser Wiedererwärmen, unsere Schuld unter die Füße treten und alle unserer Sünden in die Tiefen des Meeres

00:00:58: werfen.".

00:00:59: Du wirst Jakob die Treue halten und Abraham Gnadde erweisen wie du unseren Vätern vor Zeiten geschworen hast!

00:01:12: Wer ist ein Gott so groß und rein, der Menschen ihre Schuld

00:01:19: ergibt?

00:01:20: Wer lässt uns in der Gnade sein weil er von ganzem Herzen liebt.

00:01:28: Amen!

00:01:35: Die Tiefen des Meeres

00:01:39: Ich habe geguggelt.

00:01:41: Der tiefste Punkt der Erde – das wissen vielleicht einige aus dem Geografieunterricht noch ist ein Teil des Marianengrabens im stillen Ozean zwischen Japan, Papaneuginia und den Philippinen.

00:01:58: Die sogenannte Challenger-Tiefe.

00:02:02: Und die hat fast elf Tausend Meter!

00:02:08: Jetzt nehmen wir mal an das Wasser der Spazifik.

00:02:11: Wer Gibt's und man könnte es aus seiner Form nehmen und umdrehen Auf eine riesige Ebene stellen, dann würde dieser tiefste Punkt der Erde zum Höchstwerk werden und er würde den Mount Everest noch um zweitausend Metern überragen.

00:02:27: Wenn man sich dies einmal vorstellt wie tief das Meer ist?

00:02:34: Zum Staunen!

00:02:37: So jetzt verkündet der Prophet Michael Gott wird all unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.

00:02:50: Von dort kann es kein Mensch wieder auffahuen.

00:02:55: Und Gott tut's auch nicht!

00:02:59: Unsere Schuld, unsere Grenzen und Verfehlungen sind ein für alle Mal erledigt – und begraben.

00:03:11: Sie stellen Närme zwischen uns und Gott und sie belasten uns Närmer Wenn man sich das einmal vorstört.

00:03:23: wie groß Gottes Liebe ist Da können wir staunen.

00:03:30: Und Adamichah ist überwältigt, wo es zu Euch ein Gott wie Du es bist, der die Sünde vergibt und erlässt?

00:03:40: Die Schuld!

00:03:43: Wie groß Gottes Gnade ist das Merken für Eure Menschen denn auch die Größe ihrer Schuld bewusst ist.

00:03:55: Wir können uns nur versuchen vorzustönen, wie sie werfüht der so große Schuld auf sich geladen hat.

00:04:05: Zum Beispiel Eierzieherin unter der Verantwortung, dass ein Kind ertrunken ist.

00:04:15: Das ist eine Horrorvorstellung von mir als Mama, das diesmal passiert.

00:04:19: oder ein Autofahrer, das können wir fast jetzt doll benachvollziehen wenn man in Zwang fahren, der Radelfahrer übersiegt und oft ist er umfeuert und oft stirbt er.

00:04:35: Also das sind Sachen, wo ich da nur dran denke.

00:04:39: Das ist

00:04:39: kaum

00:04:40: zu aushalten.

00:04:42: Das Leid was man da über Familie bringt und die Albträume

00:04:46: in der

00:04:46: Nacht, das schlechte Gewissen, was man hat... Da kann jeder Psychologe sagen es ist ja nicht dein Schul, das war nicht Absicht aber dann kann man Gott nur danken wenn so eine Tragödie einem selber unter Familie und in dem Kreis und im Dorf ausbleibt.

00:05:06: Aber Das war jetzt die ganz schlimme Szenerie.

00:05:12: Das bedeutet ja jetzt nicht, dass wir da herinnen grundsätzlich bessere Menschen sind als die, die sowas passiert.

00:05:25: Die Menschen, die da verwickelt sind, das sind ja nicht besser als andere.

00:05:30: und wer von uns hat sie noch nie ertappt bei einer Unachtsamkeit?

00:05:37: Die ganze Schlimmausschau oder Ausgänghund?

00:05:42: Wer hat noch nie irgendwo was brenner lassen und dann, Gott sei Dank, noch bemerkt?

00:05:48: Oder irgendwo ein Fenster rufen und dann noch gemerkt oder sonst irgendwas.

00:05:53: Wer war noch nie leichtsinnig?

00:05:58: Und die Gewissenslast der Menschen, die einen Unglück verschuldet haben ist meistens deswegen so groß weil das Fehlverhalten war nicht jetzt besonders groß.

00:06:11: oder schaun aber das ist nicht der Grund sondern deswegen weil die Folgen so schwer wegenzahlen.

00:06:17: Da ist ein Kind auf einmal tot, oder Radelfahrer oder im Ruhestuhl oder sonst was und menschlich.

00:06:27: es ist verständlich dass die für dir verdrinnen sind als wir aber bei Gott sind andere Maßstäbe Und Gott beurteilt nicht zu sehr die Folge unseres Verhaltens sondern unsere Motive.

00:06:48: Jemand sei heil bei anderen Menschen und Dingen sucht, nicht bei Erm.

00:06:54: Das erste Gebot, die schlimmste Sünde du sollst keine anderen Götter haben neben mir Und ganz ehrlich wer von uns hat sie nie schon auf was anders viel mehr verlassen als auf Gott?

00:07:12: Genau das ist Sünde!

00:07:14: Die Sünde mit der wir am meisten kämpfen behauptet Herr Zermal.

00:07:18: Wenn wir das Urteil von Gottes Gesetz gelten lassen, dann stehen wir nicht besser da als der Autofahrer oder die Erzieherin.

00:07:29: Und die Gewissenslast war man dies jetzt realisieren und dadurch schlichtweg erdrücken.

00:07:38: Wir sind alle getrennt von Gott!

00:07:41: Wir haben alle die Grenzen überschritten, wir haben alle Schuld auf uns geladen – und dann die frohe Botschaft mit der weitergehen dürfen, in der Freiheit wir leben dürfen.

00:07:59: Er wird all unsere Sünden in die Tiefen des Meeres

00:08:03: werfen.".

00:08:07: Der ganze Satz von Prof.

00:08:08: Michael Horst, er wird sich unser Wiedererbahmen, unsere Schuld unter die Füße treten und alle unsere Sünde in die Tiefe des Meeras werfen.

00:08:20: Da erkennen wir neben der Sache mit den Meerestiefern – die haben wir schon besprochen -, noch ein schönes Bild für Gottes Vergebung.

00:08:30: Er wird unsere Schuld unter die Füße treten.

00:08:36: Unter die Füsse treten, wäre da unsere

00:08:39: Schuld.".

00:08:42: Letzten Herbst zum ersten Geburtstag von meiner Eliana habe ich wieder zum ORW.

00:08:49: Aus war die Karrenz und in dieser Zeit habe dann endlich ein Großteil meines Büros im zweiten Stock des Pfarrhauses entzorgt.

00:09:02: Zugegeben, es war eh eine Rumpelkammer als ein Arbeitsplatz was sich da in zehn Jahren alles ansammelt an Weihnachtsbilder und Schulgottesdienstplakate und dann hat man dir noch etwas geben für irgendein Religionsunterricht und Bastenmaterialien und von meinem Studium noch einen Haufen zeig.

00:09:23: so viele gute Ideen.

00:09:25: aber ehrlich ich habe das vor langem nicht gebraucht.

00:09:29: Ich habe es immer emsig gesammelt, man konnte sie ja noch irgendwo brauchen und dann ist es halt doggestanden.

00:09:38: Und deswegen habe ich beschlossen, wenn ich jetzt in das neue Büro im Erdgeschoss ziehe, dass ganz viel in die Tonne wandern darf.

00:09:49: Ein Haufen vorgeschriebener Zettel, Papierkram, Plakate, Schachteln.

00:09:54: Zuerst haben wir's auch wieder dran Und dann haben wir da gesagt, und der Schwager Georg geholfen, also so ein Fenster auszuschmeißen.

00:10:02: Das war dann gescheitert!

00:10:04: Dann haben wir es alles in die rote Tonne getreten.

00:10:07: So, das ist das Bild... Die rote tonne war dann fast bis jetzt klima für so einen Haufen.

00:10:14: Zum Schluss bin ich dann hinein in die Tonne und habe das alles plattgetreten.

00:10:20: Das hat auch den Erfolg voran.

00:10:22: Die wollte dann auch unbedingt noch eine.

00:10:25: Und das ist das Bild.

00:10:27: Wann Gott unsere Schuld in die Tonne tritt, also unter seine Füße?

00:10:35: Dann wird es auf einmal klar und kompakt... ...und dann geht sogar noch mehr ein.

00:10:42: Genau das macht Gott mit unserer Schuld!

00:10:45: Er tritt sie unter die Füsse und bewirkt damit, dass aus riesigen Gewissenslasten was wird, das leicht entsorgt werden kann.

00:10:55: So Damit sind jetzt diese zwei Bilder das Wichtigste über diesen Text gesagt.

00:11:03: Das Wichtigeste vom Predigtext, über die Botschaft von Prof.

00:11:07: Micha, über den ganzen Bibel eigentlich – das Wichnigste für unser Leben!

00:11:15: Vertrauen wir einfach drauf, dass Gott unseres größten Problems klein macht und in der Müll wirft versenkt.

00:11:30: Warum wir es zulassen?

00:11:32: Warum wir sie am

00:11:33: gehen?".

00:11:36: Jetzt, weil wir nur bis die Zeit haben kümmern wir uns noch um den Zusammenhang – um den Kontext!

00:11:42: Der ist nämlich auch wichtig der Zusammenhang aus unserem Predigtext vom Prophet Michael und seiner gesamten Botschaft, der Zusammenhangen der ganzen Bibel.

00:11:56: Der Zusammenhang ist eigentlich eine Geschichte Die Geschichte Gottes mit dir und mir, mit uns Menschen.

00:12:07: Und die Geschichte erstreckt sie vom Anfang bis zum Ende der Zeit von der Schöpfung bis zu dem jüngsten Gericht.

00:12:16: Was das Verhalten von uns Menschen anbetrifft ist das Ganze ziemlich frustrierend, das gebe ich zur Weil.

00:12:25: wenn wir die Geschichte anschauen egal ob jetzt nur bis sie zurück oder ganz weit zurück Wir lernen nicht aus unseren Fehlern.

00:12:34: Das Büro ist wieder zugemüllt, die Schuld ist wieder angehäuft und meistens versuchen wir mit dem Ganzen selber umzugehen.

00:12:45: Aber aus göttlicher Sicht ist diese Geschichte ein großer zusammenhängender Bogen.

00:12:53: Gott hat einen Plan für die Wirt Und den Plan setzt der Schritt für Schritt durch die Geschichte Und dieser Plan ist ein Plan der Liebe und der Plan der Befreiung, der Erlösung.

00:13:12: Wer die ersten Menschen gesündigt haben hat Gott sie gestraft, aber versprochen gleichzeitig versprochen dass es eine Erlöse geben wird durch ein Nachkommen, der den Bösen also der Schlange den Kopf zerbreiten würde.

00:13:32: Zu Noahs Zeiten hat Gott die Menschen durch die große Flut gestraft.

00:13:38: Aber er hat die Menschen auch gerettet.

00:13:41: durch die Familie vom Nohr in der Aache, dann die Stammpfweter Israels Abraham, Isaac, Jakob, die haben hoch und heilig, hat Gott hoch und Heilig versprochen dass aus den Nachkommenssegen für alle Völker der Welt kommen würde.

00:14:00: Und Michael erinnert sich daran das Gott sagt du wirst Jakob die Treue halten und aber haben die Gnade halten, wie du unseren Fäten vorzeitig geschworen hast.

00:14:12: Danach hat Gott dann – das wissen wir auch aus dem Religionsunterricht oder aus dem Bibelstudium

00:14:18: – des Volk

00:14:19: Israel einen Bund gemacht mit ihnen.

00:14:24: Und er hat sie herausgehoben, aber nur dass sie durch dieses Volk für die ganze Welt Segen und Erlösung kommen wird.

00:14:34: Ja, anschlussendlich Schlussendlich ist dann Jesus in die Welt gekommen.

00:14:42: Er hat uns befreit, hat das überbrückt was zwischen Gott und uns steht.

00:14:52: Gott sieht seinen

00:14:53: Plan durch.

00:14:55: er führt seine Liebesgeschichte mit dem Menschen zu Ende auch wenn es auf unserer Seite nur so oft enttäuschend ausgeht.

00:15:07: Wanns nur so wenig sahen die sie rufen lassen, er ruft trotzdem und immer wieder.

00:15:14: Denkt man noch mal an das Bild mit dem Schaf?

00:15:18: Oha!

00:15:18: Er hat sich geschaffen.

00:15:19: Sie haben so wichtig, dass er nachher geht – in die Nacht eine.

00:15:24: Egal was ist bis das er es gefunden hat und zurückführt.

00:15:31: Das ist ein wunderbares Bild über das wir staunen dürfen weil ... das ist nicht menschlich, das ist göttlich.

00:15:40: Wir werden irgendwann wirtschaftlich denken oder sonst irgendwie.

00:15:46: Deswegen hat Gott Jesus zur Welt kommen lassen, der ja ganz Mensch aber auch ein ganz gutes Sohn ist durch den alle Völker Vergebung Versöhnung und damit ewiges Leben bekommen, geschenkt bekommen.

00:16:03: Gott erreicht sein Ziel durch Jesus und mir dürfen teilhaben.

00:16:13: Ganz oft im Leben macht man andere Erfahrungen, aber im Großen und Ganzen ist die Schlacht geschlagen.

00:16:22: Sind wir befreit?

00:16:23: Und mir dürfen uns nur immer wieder treu erinnern!

00:16:26: Und ganz eine stöhnen in die Versöhnung.

00:16:31: Die Versöhnung, die uns dann befähigt und die Kraft dazu gibt, unser Untereinander immer wieder zu versöhnen.

00:16:40: Dieser Part, der muss immer wieder geschehen.

00:16:43: Es ist ja immer wiederige Herausforderung Und da braucht man Gottes Kraft und Mut und Bewahrung dazu.

00:16:54: Gott wird sich unser Wiedererbamen, unsere Schuld unter die Füße treten und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen!

00:17:04: Mit der Zusage vom Prophet Michael Dommelschah darf man Aussäge und Leben, wenn man wunderbaren Gott der Versöhnung schenkt.

00:17:17: Amen.

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