PREDIGT zum 7.So.n.Trinitatis
Shownotes
Liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer,
unser Thema heute lautet „Am Tisch des Herrn“. Essen und Trinken gehört in unserem Leben selbstverständlich dazu. Dies in Gemeinschaft zu tun, lässt uns meist noch einmal ganz anders auftanken. Ich denke jetzt im Sommer beispielsweise an das gemeinsame Grillen, ans Essen gehen im Urlaub oder auch an die zahlreichen Familienessen rund um Fest- und Feiertage.
Als Tischgemeinschaft im übertragenen Sinne sind wir Christinnen und Christen untereinander im heutigen Predigttext zu dreierlei aufgerufen:
einander zu lieben und zu begegnen, in geschwisterlicher Liebe, Gastfreundschaft zu üben untereinander, aber auch und gerade Fremden gegenüber und ehrliches Mitleiden. In allem Streben nach echter, Gott gewollter Gemeinschaft dürfen wir uns der Liebe und Kraft Gottes gewiss sein.
Bleib behütet, Pfarrerin Esther Eder
Transkript anzeigen
00:00:17: Das wird praktisch.
00:00:21: Drei kleine Sätze, die wir jetzt hören.
00:00:50: ohne es
00:00:51: zu merken.
00:00:53: Denk dann diejenigen, die im Gefängnis
00:00:56: sind.
00:00:58: Fühlt mit ihnen als wer dir selbst dort
00:01:03: teilt
00:01:03: das Leid derer, die misshandelt werden Als würdet ihr ihren Schmerz am eigenen Körper spüren.
00:01:16: Wir preisen unseren Herrn und Wort Vertrauen
00:01:21: ganz Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen.
00:01:58: Amen.
00:02:02: Ja, heute wird es praktisch!
00:02:04: Es geht um ganz klare Anweisungen für uns als Gemeinschaft der Christinnen und Christen.
00:02:14: Drei kurze Sätze haben wir gehört.
00:02:17: Übrigens wenn's zu wenig ist inhaltlich, der les das bitte daheim einfach weiter.
00:02:23: Das sind nur genug andere Herausforderungen aber ich glaub also zumindest mir ist das für heute genug.
00:02:33: drei Aufträge für uns im Umgang untereinander und miteinander.
00:02:41: Die sogenannte Geschwisterliebe, die Gastfreundschaft und ehrliches Mitleiden.
00:02:49: Geschwesterliche Liebe, Gastfreundaft, ehrliches Mitleidem!
00:02:59: Ich weiß nicht wie es euch geht aber in allen christlichen Gemeinschaften, in denen ich bin oder war hat es nicht funktioniert.
00:03:12: Und aber irgendwie auch doch!
00:03:18: Ich bin voll gern in der Gosau als Pfarrin, aber auch als Mama und als Frau und als Gosingerin – und trotzdem ist in unserer christlichen Gemeinschaft nichts perfekt.
00:03:33: Warum?
00:03:35: Weil wir alle ganz unterschiedlich sind.
00:03:41: Wir alle haben Befindlichkeiten Ich genauso, wir alle da herinnen sitzen und alle die was draußen was anders tun.
00:03:53: Wir sahen eine bunte Haufen von Persönlichkeiten, die sie einerseits absolut genial ergänzen und andererseits überhaupt nicht zueinander passen.
00:04:07: Wo einerseits kreative Ideen entstehen und in anderen Momenten rät man völlig aneinander vorbei!
00:04:18: Ob's oder wie es ist, das nehmen wir kunst.
00:04:21: Aber meine Beobachtung ist, da sind man nicht anders als alle anderen Gemeinschaften die sich Christinnen und Christen nennen.
00:04:31: Kirchengemeinde oder christliche Gemeinschaft isst.
00:04:36: uns soll aber jetzt ein Ort sein wo Menschen in ganz verschiedenen Lebenssituationen und Gemütszuständen aufeinander treffen dürfen.
00:04:51: Und das fordert uns immer wieder heraus!
00:04:54: Das sind Pärchen, die gerade im siebten Himmel schweben und dann sind auch Singers.
00:05:00: Das sind Schwangere und andere, die sich gern Kinder wünscherten.
00:05:06: Da sind junge Menschen voller Pläne und da sind da Menschen, die grad gescheitert sein oder wo grad ein Traum zerplatzt ist.
00:05:19: weil jemand zu ihrer Familie dazu gekommen ist, weil Gott Leben geschenkt hat und dann sind er ein, die gerade Abschied nehmen müssen.
00:05:31: All das kommt zusammen, weil das Leben ist und weil in unserem Leben alles seine Zeit hat – wir Ma aus der Bibel wissen!
00:05:43: Gemeinde ist uns soll jetzt der Ort sein wo man sie einerseits gegenseitig ermutigt und stärkt Und trotzdem passieren immer wieder Verletzungen und wir streiten.
00:06:01: Aber das soll uns nicht daran hindern, und ich glaube, dies macht einen großen Unterschied, weil Gott da ist und weil er uns immer wieder Kraft und Mut und Motivation schenkt, dass man wieder aufeinander zugehen, weil das Potenzial miteinander einfach so viel mehr ist!
00:06:17: Weil Gott uns so designed hat, dass wir miedeinander viel mehr sind als jede und jeder Einzelne.
00:06:26: Diese Erinnerung im Hebräer-Brief, das erste.
00:06:32: Die geschwisterliche Liebe!
00:06:34: Was heißt es jetzt eigentlich?
00:06:38: Als Christinnen und Christen verstehen wir uns als Gottesfamilie Und eine Familie hat immer ein Vater oder Mutter.
00:06:51: Wir haben einen himmlischen Vater im Himmel.
00:06:57: Das macht uns zu geschwissen ob man das will oder nicht.
00:07:01: Ich kam aus einer Familie, wir sind fünf daheim gewesen und nah, wir waren nicht immer Friedefreude Eierkuchen.
00:07:09: Wir haben uns gefetzt bis das die Haar ausgerissen worden und manche Küchentüren haben das Glas hat an sich glauben müssen und solche Sachen.
00:07:19: Genau!
00:07:20: Aber... ...wir haben uns auch immer wieder zusammen gerauft weil wir Geschwister waren und weil wir gewusst haben, wir müssen sowieso unter Warn-Dochtern wieder zusammenleben.
00:07:31: Unsere Zimmer sind nebeneinander.
00:07:34: Das war in der Jugend und als Kinder, jetzt ist es natürlich viel leichter, jetzt kann man sich super aus dem Weg gehen!
00:07:42: Aber trotzdem aber an jeder und jeder seine Eigenheiten hat.
00:07:48: irgendwie kämen wir trotzdem immer wieder zusammen und müssen miteinander auskämmen weil wir eine Familie sind.
00:07:58: ich weiß schon dass in der Praxis ganz oft ganz lange uns sehr verletzende Funkstellen gibt dass man sich auseinander dividieren lassen kann, vor allem und jeden.
00:08:11: Aber eigentlich... Eigentlich sind wir eine Familie!
00:08:16: Und eigentlich ist es dann an die Öltern oder wer halt die Familie zusammenholt?
00:08:22: Da braucht sie.
00:08:22: aber wenn der dann sagt jetzt kämpft wieder zusammen rauf, sei ich zusammen heutzsam, is kärtsam.
00:08:30: Und gut er meint da nicht nur sondern Gott ist ganz geduldig und liebevoll, wie ein guter Hirte für das seine Herde immer wieder zusammen.
00:08:45: Die sich oft zerstreuen lässt wegen alles nach außen noch innen.
00:08:49: aber er schaut dass wir wieder zusammenkehren.
00:08:53: Wenn man Ornfahrt im Himmel haben dann können wir nur so unterschiedlich sein, wir kehren zusammen Wir sind eine Gemeinschaft.
00:09:02: Das heißt nicht, dass man alles und jeden so schnell lassen müssen.
00:09:09: Aber das heißt, dass wir die Pflicht haben immer wieder aufeinander zuzugehen – nie aus eigener Kraft sondern mit Gottes Kraft und Liebe, die alles andere übersteigt.
00:09:22: Gott ist die Liebe!
00:09:23: Und diese Liebe dürfen wir anzapfen.
00:09:26: Ich möchte uns ermutigen, ich möchte uns ermutigen, dass man da immer wieder hie gehen.
00:09:32: Ich möcht uns ermuttigen, Mit wem in der Gemeinschaft, in der Familie tu ich mich gerade am schwierigsten?
00:09:41: Weil ich irgendeine Entscheidung nicht anerkennen kann oder mag.
00:09:46: Oder weil er mir beleidigt hat und sonst denkt was.
00:09:51: Weil wir zu verschieden sind!
00:09:53: Und dann möchte das man ins Gebet gehen.
00:09:57: Das ist ein Hausepunkt.
00:09:58: Ich weiß es sind gerade Ferien aber für uns alle versprochen wie mach's genauso.
00:10:06: Nehmen wir uns eine Beziehung außer.
00:10:08: Das kann was ganz Weites sein, was nicht?
00:10:10: Und dann machen wir einen Telefonat oder suchen wir einen ersten Schritt.
00:10:15: Nieder aus uns gehen wir ins Gebet, sagen Gott, gib mir einfach die Kraft dazu!
00:10:20: Gib mir die Weisheit das nicht wieder trennend wird sondern für uns zusammen.
00:10:29: Gott möchte es, das ist seine Intention und wir sind aufgerufen zur geschwisterlichen Liebe wertschätzend in aller Verschiedenheit.
00:10:40: Wie so ein Leben mit versöhnter Verschiedenkeit, weil das das Potenzial ist!
00:10:45: Dass wir miteinander viel mehr sind.
00:10:50: Miteinander spiegeln wir Gottesliebe.
00:10:52: und wann dann wer drauf steht und sagt, boah, das kann man gar nicht vorstellen, die Zwarze haben?
00:10:59: Dieses Gottesliebem und Kraft und Gemeinschaft.
00:11:03: Also sammelt doch solche Beispiele Und es kann sein, dass wir das ganze dreimal oder zehnmal oder hundertmal machen müssen.
00:11:12: Wieder einen innerlichen Schritt, wieder über den Schatten springen!
00:11:16: Gott gibt uns die Kraft.
00:11:19: Bleibt fest in der Liebe zu Eurem Brüdern und Schwestern.
00:11:24: Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.
00:11:32: Gott hat den ersten Schritt schon längs gemacht müssen nur noch folgen.
00:11:42: Des zur geschwisterlichen Liebe!
00:11:44: Das zweite Führheit ist die Gastfreundschaft, vergesst im Trubel eures Alltags und eurer To-dos die Gastfreundlichkeit nicht.
00:12:00: Zu der Zeit wie der Brief geschrieben worden ist, da war die GastFreundschaft noch viel lebenswichtiger.
00:12:10: Da waren Menschen, die auf einem langen Fußmarsch waren in irgendeinen fremden Stadt oder Ort hin.
00:12:18: Die haben Pause machen müssen und damals hat es noch nicht so die Hotels gegeben und auch noch kein Internet um was zu buchen oder so oder Telefon.
00:12:29: Und deswegen waren sie darauf angewiesen dass irgendwer gesagt hat, ich teile mit dir mal Essen, da hast du einen Schlafplatz.
00:12:41: Das griechische Wort für Gastfreundschaft mordwörtlich übersetzt die Liebe zu den Fremden.
00:12:51: Wie leben wir das?
00:12:53: Als Christinnen und Christen in der Großakule mal leicht sagen, wir sind ein Tourismusort.
00:12:57: Wir lieben Fremde!
00:13:00: Wie leben wird es persönlich?
00:13:04: Gastfreudenschaft zu leben kann für jeder und jeden da herinnern was ganz anderes im praktischen Wassen.
00:13:15: Manche, viele haben ja ein Haus mit genug Platz für viele Gäste.
00:13:21: Aber manche haben auch nur kleine Wohnungen oder wir sollten noch andere Auffrungen bei Seattle wohnen.
00:13:29: Aber Gastfreundschaft ist nicht gebunden an zur Verfügung stehende Quadratmeter oder einen gut gefüllten Kühlschrank.
00:13:40: Es beginnt mit einer Herzens-Einstellung.
00:13:44: Ob er offen sind dass wir auf ein Zugehen.
00:13:48: Und fremd kann uns jetzt der eigene kleinste Nachbar genauso sein, weil man schon seit zehn Jahren nur das nötigste Grip hat, weil er oder die ganz anders ist.
00:14:02: Gastfreundschaft fängt manchmal... Oder fängt immer genau da an wo die eigene Komfortzone auffährt und das fordert uns immer heraus.
00:14:17: Es hat jeder die Ressourcen dazu.
00:14:20: Vielleicht nicht, dass er eine ganze Familie aufnimmt für ganz viele Tage aber vielleicht das er sich mal mit irgendwer mal von Kaffee trifft oder nach einem Gottesdienst auf ein Zoo geht, den er vorher da noch nie geholfen hat.
00:14:37: Einfach einmal fragen Hallo wer bist du?
00:14:42: Das ist Gastfreundschaft.
00:14:45: Jesus hat uns Gastfreundschaft als Herzens-Einstellung auf seine Art und Weise vorgelebt.
00:14:52: Jesus hat gar zu Hause gehabt, wo er Menschen aufnehmen konnte.
00:14:57: Aber Er ist so.
00:14:59: die Leid, Hormkhem!
00:15:03: Und zwar genau zu der Leid Wo siehst Kornekhema is'.
00:15:08: Denkt man an Zacheos zum Beispiel?
00:15:11: Und mit genau der Leit hatte sie ein Ohrendisch gesitzt Über ganz normale Themen haben es gesprochen und dann doch über mehr.
00:15:24: Und plötzlich wird Jesus als Gast alles verändert, vielleicht gibt's diese Erfahrung auch schon mit mir.
00:15:33: teilen dass manchmal die Gäste eigentlich die sind die uns Gast geben.
00:15:41: der meisten beschenken Mit ihrer Weitsicht, mit irgendwas was sagen oder tun.
00:15:48: Ganz oft ist man zuerst offen, etwas zu geben und wird dann hundert oder tausend Folgen mehr beschenkt.
00:15:58: Als drittes für Heid ruft uns oder fordert uns der Schreiber des Hebräer-Briefs zu ehrlichem Mitleiden auf.
00:16:11: Wir so in einem gefangene Denken und damals zum Hebrär-Brif oder wie dieser Brief geschrieben worden ist, waren das ganz sicher die Christinnen und Christen die Geschwister im Glauben, die gerade verfolgt worden sind wegen ihres Glaubens.
00:16:32: Die Leiden haben müssen weil sie sich zu Jesus bekannt haben und sogar dann oft ins Gefängnis käme sein oder noch
00:16:42: mehr.".
00:16:45: Diese Christinnen und Christen hat der Briefschreiber damals sicher vor Augen gehabt.
00:16:50: aber um gefangen zu sein muss man nicht im Gefängniss sitzen.
00:16:58: Es gibt so viele Menschen in unserem Umfeld, die gefangen sind.
00:17:06: Wir kennen sicher wenn Gefangen in Süchte und Abhängigkeiten, in niederdrückenden Gedankenmustern oder in ungutten Beziehungen.
00:17:20: Menschen sind geplagt aufgrund von schlimmen Dingen, die sie erfahren haben weil sie krank sind oder überfordert von Sorgen.
00:17:37: Wir sind aufgerufen und wir dürfen Gott da bitten, dass er uns da eine Sicht schenkt, das wir unsere Augen öffnen und diese Menschen wahrnehmen in ihrer Verstricktheit.
00:17:53: die Menschen sind vielleicht genau die Geschwister im Glauben, die uns am meisten verletzen Weil sie wie ein verwundertes Tier sind, das nur mehr austritt.
00:18:06: Aber wenn man einen Schritt auf Sie zumacht und versucht, öffnen wir unsere Augen für Sie, fragen wir noch – und ganz oft braucht man diese Rückbindung an unseren himmlischen Vater.
00:18:23: Dass wir beten, weil er sirkt ja uns beide!
00:18:28: Und wir bitten Gott dazu, Dolmetschen zu übersetzen dass er uns sorgt, was wir jetzt seit genau wörtlich nehmen müssen und genau hinlosen.
00:18:40: Und was man vielleicht sogar überherndärfen zu seiner Ehre weil er Gemeinschaft fördern möchte und auch wieder restaurieren möchte und schenken möchte.
00:18:54: Jesus hat einmal gesagt das, was ihr einem von meinen geringsten Brüdern getan habt Das habt ihr mir getan gilt auch für die Schwestern.
00:19:07: so wichtig es ist Gott dass wir aufeinanderschauen und wie immer wieder aufeinander zugehen.
00:19:16: Wann es ja nur ganz ein kleiner Schritt ist, Gott feiert das im Hymifollewisch!
00:19:22: Weil's uns selber bereichert, weils unseren Blick gewaltet und bei uns in der Persönlichkeit stärkt.
00:19:29: Wir wachsen dabei – und das hat Gut vorgern, weil wir wachsen in Ärm'n und Zuhärme hin- und zueinander.
00:19:41: Drei Aufforderungen?
00:19:43: viele Möglichkeiten etwas zu tun, Menschen zu lieben in der Liebe zu unseren Schwestern und Brüdern und darüber hinauszuleiben.
00:19:56: Bei allem darf man nicht vergessen Gott ist mit uns!
00:20:01: Er glaubt an uns er gibt uns die Kraft den Einfall für Kleinigkeit.
00:20:09: was wir jetzt da dürfen üben wir das im Sommer.
00:20:13: Jetzt ist vielleicht gerade die Zeit dafür, weil wir wieder bis sie an anderen Alter kommen.
00:20:19: Weil wir bis sie außerkehren aus dem ganzen Trott, weil sie andere Rhythmen einstehen.
00:20:25: Nehmen wir das doch mit als Hausipum.
00:20:29: Zueinander zu Gott und über uns hinauszuwachsen.
00:20:37: In all dem gilt.
00:20:39: Gott sagt ich werde dich nicht verlassen Und dich keineswegs im Stich lassen Amen.
Neuer Kommentar