Predigt über Lukas 18,9-14, vom Sonntag 16.8.2026 Von Barbara Lazar
Shownotes
9 Jesus sagte aber zu einigen, die überzeugt waren, fromm und gerecht zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis: 10 Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. 11 Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. 13 Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! 14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.
Transkript anzeigen
00:00:09: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes seien mit uns allen.
00:00:19: Amen!
00:00:20: Der Predigtext für heute ist aufgezeichnet im Evangelium nach Lukas – im achtzenden Kapitel.
00:00:38: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempelung zu beten.
00:00:42: Der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.
00:00:47: Der Pharisär stand und betete bei sich selbst so.
00:00:51: Ich danke dir Gott dass ich nicht bin wie die anderen Leute – Räuber, Ungerechte, Eheprecher oder auch wie dieser Zöllener!
00:01:03: Ich fasste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich
00:01:08: einnehme.".
00:01:10: Der Zöllner aber stand ferne.
00:01:14: Wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel sondern schlug an seine Brust und sprach Gott sei mir sünderknedig!
00:01:24: Ich sage euch dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus.
00:01:30: Jener Nicht Den.
00:01:33: wer sich selbst erhöht Der wird erniedrigt werden.
00:01:37: Und wer sich selbst erniedricht, der wird erhöht
00:01:41: werden.".
00:01:43: Herr Segener an uns ein Wort und lasse es uns zu einer Kraftquelle für unseren Leben und unseren Alltag werden.
00:01:51: Amen!
00:01:56: Ihr Lieben wir haben heute auch ein paar Kinder unter uns und vielleicht passt die Predigtaut noch ganz gut weil ich werde in der Predigtheute eine Geschichte erzählen.
00:02:09: Als ich das erste Mal dem Predigt Lex Lars ist mir nämlich folgende Geschichte eingefallen.
00:02:15: Zwei junge Menschen, nennen wir sie Erik und Wilhelm waren anlässlich einer Ehrung für besondere Verdienste im Zivildienst bei einem festlichen Abendessen vom Bürgermeister ihrer Stadt eingeladen worden.
00:02:32: Erik entstammte eine angesehenen Familie.
00:02:37: Sein Vater hatte über seine große Firma einige Projekte in der Stadt finanziert und Erik war von klein auf mit seinem Vater in der Stadtregierung, wie selbstverständlich ein- und ausgegangen.
00:02:51: Damit hat er eine besonders starke Selbstbewusstsein entwickelt.
00:02:56: Wilhelm hingegen entstande einer sehr armen Familie.
00:03:01: Er hatte fünf Geschwister.
00:03:03: Vater und Mutter gaben sich nach der Nachtschicht Und vor der Frühschicht die Klinke in die Hand.
00:03:10: Das Gewand wanderte vom nächsten Älteren zum nächsten Jüngeren Kind, solange es eben tragbar war.
00:03:20: Und mit großem Fleiß und Zusammenhalt fristete die Familie ein sehr liebevolles aber eben kariges Leben.
00:03:29: Trotzdem hatte Wilhelm schon früh so manch fragenden Blick oder auch so manche abfällige Bemerkung über seine abgetragene Kleidung seinen eherschiefen von der Mutter irgendwie angefertigten Haarschnitt oder seine bescheidene Jause aus dünnem Bruderbrot ertragen müssen.
00:03:51: Die beiden waren nun im werfigen Alter beim Zivildienst gelandet und hatten dort bei der Rettung als Rettungsfahrer und Sanitäter mehrere Monate gedient.
00:04:03: Eric war toll, dass sein Vater ihm eine gute Position vermittelt hatte und dass er als Rettungsfahrer so manchen wichtigen Einsatz gefahren war.
00:04:15: Auch Wilhelm hatte, wenn auch in seiner bescheidenen ruhigen Art seinen Dienst geleistet.
00:04:22: Und er war wegen seiner Liebenswürdigkeit, wegen seines außerordentlich hilfsbereiten Verhaltens und seiner Beliebtheit bei den Patienten aufgefallen.
00:04:37: Und nun feierte das rote Kreuz in jener Kleinstadt sein fünftigjähriges Bestehen im Ort und dazu waren auch Erich und Wilhelm eingeladen.
00:04:49: Erfolg, Ansehen und das Datus seiner Familie gewohnt schritt Erich kurzerhand zum Tisch der Prominenz.
00:04:57: er erkannte einen Mann mit dem seinen Vater zusammengearbeitet hatte und ließ sich wie selbstverständlich kurzer Hand neben ihm am Tisch nieder.
00:05:08: Wilhelmien gegen saß sich fast scheu in dem großen heller leuchteten Saal um.
00:05:16: Die festlich gedeckten Tische, die schöne Dekoration und allein dieses viele silberne Besteck- und edlen Gläser auf den Tischen verwirrten ihn fast.
00:05:27: Er suchte sich zaghaft einen Platz in der hintersten Ecke nachdem er zwei dort Sitzende Männer gefragt hatte ob er sie dort eh nicht störe.
00:05:41: Und so warteten sie alle auf dem Beginn, die Feier begann.
00:05:46: Doch ehe der Bürgermeister das Wort an alle geladenen Gäste richten konnte, fiel sein Blick auf Erich, der sich allem anscheinend nach köstlich unterhielt.
00:05:57: Um ihn nicht bloßzustellen ging er schnell zu ihm hin und bat in nur für ihn hörbar seinen Platz frei zu geben da dieser für einen weiteren Ehrengrass reserviert war.
00:06:11: Erich musste sich nach hinten begeben, was ihm überhaupt nicht gefiel und in ziemlich missmutig stimmte.
00:06:20: Nach einleitender Musik und zwei Reden trat der örtliche Ortsleiter Ans Rednerpult.
00:06:27: Nach feierlichen Dankesworten beschloss er seine Rede mit der Ehrung besonders verdienter Menschen die auch eine Urkunde und ein Zertifikat überreicht bekamen.
00:06:40: Die meisten von ihnen saßen weit vorne im Saal, und nahmen dann wieder ihre Plätze an.
00:06:48: Und als Letztes möchte ich einen Zivildienstner nennen der Heuer wirklich eine Auszeichnung verdient.
00:06:56: Er versah seinen Dienst nicht nur mit ausgesuchter Höflichkeit und mit großer Herzlichkeit den Patienten gegenüber sondern er übernahm mit einer absoluten Selbstverständlichkeit, Zusatzdienste an Sonnen und Feiertagen.
00:07:13: Und in der Nacht!
00:07:15: Er war der erste, der kam – und der letzte, der ging.
00:07:19: Und was vielen gar nicht aufgefallen ist….
00:07:21: Ich habe es aber immer wieder mitbekommen.
00:07:23: im Hintergrund putzte, räumte, ordnete und half er von vielen nicht bemerkt, aber weit über das normale Muss hinaus.
00:07:35: Und wir haben dann ein Voting gehabt, wer der beliebteste Zivildiener des Jahres ist.
00:07:42: Diesen möchte ich nun auszeichnen.
00:07:45: Gemeint ist Wilhelm Hartinger!
00:07:49: Da blaus brandete auf und alle Augen suchten den Geirten doch es dauerte eine Weile bis dieser vorne am Pult erschien.
00:08:02: Wilhelm war aus Verlegenheit puterot im Gesicht geworden und konnte seine Ohren nicht trauen.
00:08:09: Einmal mehr schämte er sich für sein einfaches Auftreten, aber er wagten schließlich den Weg nach vorne.
00:08:17: die freundlichen Augen der feste Händedruck des Ortsleiters und die anerkennenden Blicke der Menschen gingen wie eine warme Welle durch seinen Körper.
00:08:31: sie wärmten sein Herz in einer ganz besonderen Art und Weise.
00:08:36: Und sie machten ihn unsagbar glücklich!
00:08:42: Der Platz, den Eric Räumen hatte müsste war aber immer noch frei.
00:08:46: Und der Mann, der daneben saß sagte plötzlich ohne ihren Einsatz in jener Nacht hätte meine Mutter nicht überlebt.
00:08:57: Kommen Sie mal zu mir ich möchte mit Ihnen reden.
00:09:01: Und da man für den der Platz Reserviert war, kam den ganzen Abend nicht mehr.
00:09:06: Stattdessen verbrachte Wilhelm in mitten der Prominent einen höchst ehrenvollen Abend und er ging am Ende des Abends nicht nur mit seinem Zertifikat sondern mit der Zusage für eine gut bezahlte Fixanstellung in der Firma seines Sitzmachbarn nach Hause.
00:09:30: Ihr lieben unser heutiger Waffenspruch.
00:09:32: Gott widersteht im Hochmütigen Aber dem demütigen Schenk der Gnade zieht sich wie ein roter Faden durch diese Geschichte, die ganz viele Parallellen zu unserem Bibeltext aufweist.
00:09:45: Genau wie Erik ist unser Pharisäer von sich voll überzeugt!
00:09:51: Ich komme aus einer Promi-Familie.
00:09:54: Mir steht einen Ehrenplatz zu – nicht die billigen Plätze dahinten, denkt Erik.
00:10:00: Beim Pharisär kommt sein Hochmut auch noch in seiner Verachtung für den Zöllner zum Ausdruck, weil er sich bewusst über ihn erhebt.
00:10:11: Ich danke dir Gott, dass ich nicht so bin wie er da hinten!
00:10:15: Ich bitte, ich fasse dich vorhin an diesem unerrenhaften Lebensstil wie Räuber oder Ehebrecher oder Zöllnarr.
00:10:25: Ich bin gut!
00:10:27: Nein, ich bin besser!
00:10:30: So weit?
00:10:31: In der Bibel?
00:10:33: in der Geschichte Jesu, Odensa faresia.
00:10:38: Wilhelm ist ein herzensguter Mensch, das möchte ich schon darauf hinweisen, der einen anderen Lebenswandel hat als sich da hinten nicht einmal vor Gott hintrauende Zöllner.
00:10:57: aber was beiden gemeinsam isst, ist das Gefühl von Demut und auch das Gefühl mehr wert.
00:11:08: Ich bin der Anerkennung von oben nicht
00:11:10: würdig.".
00:11:11: In Wilhelms Fall ist das die Anerkennen durch jene, die in der Stadt Rang und Namen haben trotz seiner einfachen Kleidung und trotz seines seiner fünf Geschwister wo alle zusammenhalten müssen.
00:11:26: Und er denkt aber, er kann nichts vorweisen!
00:11:31: In einer ähnlichen zeigt der räumätige Zöllner in seinem Gebet im Tempel eigentlich dieselbe Demut.
00:11:42: Nur ist es in diesem Fall nicht der Bürgermeister, sondern Gott selbst dessen Vergebung, dessen Zuwendung und Liebe er sich nach dem was er Menschen angetan hat als nicht vor Gott wert empfindet.
00:12:01: Und in beiden Geschichten erfährt derjenige und besser als die anderen empfindet, eine Abfuhr.
00:12:11: Erich muss seinen Promiplatz räumen und der Hochmut des Pharisäers beeindruckt Gott in Jesu Worten in keinster Weise ganz im Gegenteil.
00:12:24: Das Beispiel von Wilhelm und dem Pharisär zeigt aber auch dass Gott nichts ansieht was wir äusserlich sind – was wir anhaben!
00:12:36: welche Frisur wir haben, wie großartig wir aussehen oder was wir geschafft haben.
00:12:42: Nein!
00:12:43: Gott sieht einzig und allein unser Herz an.
00:12:49: Und er sieht aber auch wenn wir uns als zu gering, als nicht wert oder von Scham besetzt fühlen – gerade dann kommt der uns liebevoll entgegen und erhöht uns.
00:13:04: Es ist im Predigtext sogar von einem Lohn die Rede So wie Wilhelm den Platz, wir würden heute sagen im Wippe-Bereich bekommen hat.
00:13:14: Gott sieht es wenn wir in den Fehler kennen und ihn bereuen.
00:13:19: Gott sieht es, wenn wir zubescheiden sind und uns selbst Vertrauen fehlt.
00:13:25: Gott seht es Wenn wir versuchen aus Fehlern zu lernen und ihnen um Vergebung bieten und versuchen einen Neuanfang zu wagen.
00:13:35: Gott schenkt Vergebungen für die Die Umkehr ernst meinen.
00:13:41: Gott errt diejenigen, die mangler leben und sich nicht wert fühlen.
00:13:47: Gott schenkt Möglichkeiten für Neuanfänge – für alle, die danach suchen.
00:13:54: Bei ihm dürfen wir bereut es hinter uns lassen!
00:13:58: Und Schritte auf neues Wagen.
00:14:00: Ich habe einmal eine wunderbare Geschichte gehört, die ich hier gerne einfügen möchte.
00:14:05: Eine Holländerin namens Koritenboom, eine Holograusüberlebende, die später bei einem Vortrag sogar ihrem Peiniger aus dem KZ plötzlich gegenüberstand und der sie um Vergebung bat und dem sie nach einem kurzen inneren Kampf tatsächlich vergeben hat – Sie gab ihm die Hand!
00:14:29: hat einmal folgendem bezeichneten Satz gesagt.
00:14:32: Wenn Gott vergibt, dann ist er so wie wenn er unsere Verfehlungen in die Tiefen des Meeres versenkt und dann ein Schild aufstellt Fischen verboten.
00:14:47: Ich sage es noch einmal weil das... Und lassen Sie sich das so bisschen auf der Zunge zu gehen!
00:14:52: Wenn Gott vergibt, Dann ist erso wie wenn Er unsere Ver fehlungen In die Tiepen Des Meeres Versenkt und dann ein Schild aufstellt, Fischen verboten.
00:15:06: Es ist vergeben es ist vorbei.
00:15:10: wir dürfen es komplett loslassen!
00:15:13: Es hat keine Bewandten mehr.
00:15:17: Gott wieder stets in Hochmütigen aber den demütigen gibt er Gnade sowie wie Jesus es in den Seligpreisungen der Berg prädigt im Arcteus Evangelium formuliert Selig sind die beim Herzigen, denn sie werden am Herzigkeit erlangen.
00:15:40: Selig Sind die sanftmütigen!
00:15:44: Denn Sie werden das Erdreich besitzen.
00:15:49: Selic sind die reinen Herzen sind, denn Sie werden Gott schauen.
00:15:59: Amen.
Neuer Kommentar