PREDIGT zum 14. SONNTAG nach TRINITATIS

Shownotes

Liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer,
heute werden wir als Christinnen und Christen erinnert oder besser aufgefordert, Gott die Ehre zu geben.
Die Aufgabe, Gott zu loben und zu preisen, fällt uns in vielen Alltagssituationen nicht unbedingt leicht. Doch das macht nichts, wir müssen nämlich nicht aus uns heraus die Kraft dafür herzaubern – Gott selbst legt die Freude in unser Herz. Unsere Aufgabe ist es eigentlich nur uns für seine Liebe zu öffnen.
Die Kraft des Heiligen Geistes bewirkt das Lob Gottes in der Gemeinde, sowie tiefe Freude und inneren Frieden in mir. Ich darf Gottes Kind sein, was für ein Vorrecht! Dankbar und fröhlich will ich Gott dafür die Ehre geben. Halleluja!
Bleib behütet, Pfarrerin Esther Eder

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00:00:19: Unser heutiger Predigtext steht im Lukas Evangelium, Kapitel Neunzehn die Verse

00:00:27: Eins

00:00:27: bis

00:00:28: Zehn.

00:00:29: Und Jesus ging nach Jericho hinein und zog hindurch.

00:00:35: Und siehe!

00:00:37: Da war ein Mann

00:00:39: mit Namen Zacheus.

00:00:41: Der war ein Oberer der Zöllner und war reich.

00:00:45: Und er begehrte Jesus zu sehen wer er wäre und konnte es nicht wegen der

00:00:52: Menge,

00:00:53: denn er war klein vom Gestalt.

00:00:57: Und er lief voraus und stieg auf einen Mauber Feigenbaum um ihn zu sehen, denn dort sollte er durchkommen!

00:01:07: Und als Jesus an die Stelle kam, sah Er auf und sprach zu ihm, Zacchaeus steig

00:01:15: Eilend herunter,

00:01:16: denn ich muss heute in deinem Haus Einkehren!

00:01:22: Und er stieg allen herunter

00:01:24: und

00:01:24: nahm ihn auf mit Freuden.

00:01:27: Da sie das sahen, mutten sie alle und sprachen – bei einem Sünder ist der eingekehrt, Zacheus aber trat herzu und sprach zu dem Herrn, Sieher Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den

00:01:47: Armen.".

00:01:48: Und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück.

00:01:55: Jesus aber sprach zu ihm,

00:01:57: heute

00:01:58: ist diesem Hause Heil widerfahren!

00:02:02: Denn auch er isst ein Sohn Abrahams.

00:02:06: Denn der Menschenssohn isst gekommen, zu suchen und seligzumachen – was verloren ißt?

00:02:16: Herr, geh mit uns mith.

00:02:19: Verwandle unser Leben, schenk uns den Mut einander zu vergeben.

00:02:26: Amen!

00:02:37: Der Mann mit Namen Zacheus er war reich sehr reich und er war klein sehr klein und überall unbeliebt sehr unbeliebt.

00:02:58: eines Tages so haben wir gerade gehört kraxelt dieser reiche kleine Mann, Zacheos auf einen Baum.

00:03:07: Das hat man damals auch schon nicht da als Erwachsener also

00:03:13: uns

00:03:13: unstandesgemäß.

00:03:16: aber die Neugier treibt ihn hinauf und dann ändert er sich weil einer nicht an dem Baum vorbei geht sondern stehen bleibt.

00:03:33: Schnell

00:03:33: ist der Zacheus von Baum herunter sehr schnell.

00:03:37: Und schon waren die all anderen alle empört, sehr empört!

00:03:44: Und Jesus?

00:03:45: Der war frech, richtig frech.

00:03:49: Ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein Nicht Hallo wie wär's einmal mit einem Treffen?

00:03:57: Wir hätten sicher gute Gespräche.

00:04:00: Wann hättest du einmal Zeit?

00:04:03: Es wäre höflich.

00:04:06: Jesus ist hier nicht höflig, ich muss heute!

00:04:11: Jesus stellt sich von vornherein als Gast vor ohne eingeladen zu sein.

00:04:19: Darf Jesus das?

00:04:23: oder noch schlimmer?

00:04:25: Sollen wir Christinnen und Christen das vielleicht nachwachen?

00:04:29: Wohl gemerkt er Jesus lädt sich bei Zacchaeus ein Aber das bekommt die Menge gar nicht mit.

00:04:37: aufgeregte Leute, besonders wenn es viele sind.

00:04:40: Hören nicht besonders gut zu und sehen auch nicht alles weil sie ja nicht auf Bäume sitzen.

00:04:46: aber Sie haben schnell eine feste Meinung.

00:04:49: Wie kann Jesus sich nur von so einem Sünder einladen lassen?

00:04:57: Ja wie kann er nur?

00:04:59: Dabei hat Zacchaeus ein einziges Mal in seinem Leben Nichts gemacht.

00:05:07: Er hat dieses eine Mal nicht betrogen, niemanden etwas abgeknöpft, geschweige denn viel!

00:05:15: Er hat nichts gemacht sondern ist still in diesem Baum gesessen.

00:05:22: Deutlich wird betont er hat Jesus nicht zum Essen eingeladen.

00:05:28: Er wollte nur einmal schauen erste mal hochen was dieser Jesus für einer isst.

00:05:39: Spannend, oder?

00:05:40: Jetzt kennen wir alle irgendwie die Geschichte und dann sind da so viele Twister drinnen.

00:05:47: Und ich merke dem evangelisten Lukas – dem Autor – gelingt irgendwas ganz Interessantes.

00:05:54: der Zacheus, der zumindest mir alles andere als sympathisch erscheint, der für die Besatzungsmacht arbeitet und betrügt was das Zeug hält, der wegen des Geldes Kopf-und Herz schon längst verloren hatte diese Figur, dieser Zacheus bekommt jetzt unser Mitgefühl.

00:06:16: Wie er da so plötzlich zum Gastgeber erklärt wird Jesus will nicht erst einmal ein bisschen schauen der will gleich essen Er möchte nicht lange zuhören.

00:06:32: Der Jesus hat Hunger und ein Gastgeschenk hat Jesus auch nicht dabei.

00:06:39: also zumindest nichts Sichtbares.

00:06:43: Und trotzdem wird dieses Ereignis, dieses Essen lebensverändert.

00:06:54: Es wird nochmal spannend weil der Zacheus lasst sich ganz fröhlich überrumpeln und lernt instantly im einzigen Augenblick von Jesus was jetzt Gastfreundschaft und Gastfreunlichkeit bedeutet.

00:07:13: Gastfreündigkeit ist unabhängig davon wie viele Katzenhaare auf dem Wohnzimmer so versehen oder in meinem Fall, wie viel Spielzeug im Wohnzimer verteilt ist.

00:07:24: Gastfreundlichkeit zeigte ich nicht daran, dass man den Küchenboden gesaugt hat oder ein sauberes Handduch in die Gästetoilette gehängt hat.

00:07:33: Gast freundlichkeit muss sofort da sein!

00:07:38: Duldet keinen Aufschub?

00:07:43: So und der Zacheus wird mit Jesu Hilfe jetzt eine richtige Gurda Gastgeber.

00:07:51: Wir sind Akro-Gastgeber von irgendwelchen Vögeln, ich weiß leider nicht genau was, Schwäume oder so, die hören wir!

00:07:58: Falls ihr wer fragt keine Technik sind Vögel.

00:08:01: Ich glaube das haben sogar geschützt oder so aber sie ziehen bald wieder aus.

00:08:07: So der Zacheus wird also ein guter Gastgebern.

00:08:10: Der Zacheos versucht es nicht mit Ausreden Er erklärt nichts und was ja interessant finde Er rechtfertigt sie nicht.

00:08:23: Aber wir lesen, wir hören ganz schnell.

00:08:28: Entschuldigter sich im wahrsten Sinne des Wortes.

00:08:34: Herr!

00:08:35: Die Hälfte meines Besitzers will ich den Armen geben und wenn ich von jemandem etwas erpresst habe gebe ich ihm das vierfache zurück.

00:08:44: In dem Moment wird der Zacher aus seine Schulden los.

00:08:50: Es ist unsicher erst nach und nach, guck mal was du so als Horst wenn er mit die Römer bricht und so, aber in dem Moment hat der Zacheus ernsthaft anstecken lassen von der Dreistigkeit von Jesus.

00:09:07: Der Mann, der immer nur genommen hatte, erkennt jetzt was Selig geben macht.

00:09:15: Viel seliger als nehmen nämlich!

00:09:21: Der Mann der gewöhnt war zu fragen, was kriege ich dafür?

00:09:27: Was habe ich davon?

00:09:29: Der sieht plötzlich ein, viel kann ich geben.

00:09:34: Sehr viel!

00:09:37: Und vielleicht fasziniert diese Geschichte von dem kleinen reichen Betrüger Zacheos uns deswegen weil da etwas in unserem eigenen Leben, in unseren Lebenserfahrungen spiegelt oder triggert.

00:09:52: Hand aufs Herz Wer von uns ist im Leben nun nie Fäuschabbum?

00:10:00: Ich mache jetzt nicht mit dem Auto, sondern bei Entscheidungen.

00:10:06: Und ich merke meistens Geschichte ist schleichend und man merkt es erst wenn man dann schon mitten drinnen ist dass das jetzt nicht schlau war.

00:10:15: Dann ist Sport!

00:10:18: Da gibt's einen Moment – ich weiß nur ob sie es kennt – in Beziehungen oder in Entscheidungen, wo wir dann an den Weg gegangen sind.

00:10:26: da kämen wir irgendwie nicht einmal ganz ausser.

00:10:29: Nicht einmal vieren, nicht einmal zurück.

00:10:31: Wir verhädern uns völlig verstrickt, akwardischer Knoten, den wir näher auflösen können.

00:10:38: Also zumindest Wir-Kinnernsnärme.

00:10:44: Und da frage ich mich warum freut uns das eigentlich so schwer von solche für uns dann eigentlich ganz klar und offensichtlich falsche Entscheidungen zurückzutreten?

00:10:58: Aber der Bleibeleber unglücklich und verteidigt mein Unglücks sogar noch als da sie da irgendwie einen Schritt zurück mochert und zugebert.

00:11:09: Ich habe mich verandt!

00:11:13: Und beim Zercheus war es auch so, er war Oberzöllner... Er war verbandelt mit die Römer also dem Feind- und Halsabschneider schlechthin und damit er dann gut gelebt hat, hat er auch noch betrogen.

00:11:26: Also der war einfach völlig falsch abgehoben.

00:11:31: Und sicher unglücklich weil Nermt mehr Mengen hat und weil er gemerkt hat, eigentlich möchte ich gar nicht so sein.

00:11:41: Und

00:11:42: ich stimme

00:11:42: vor.

00:11:42: der Zacheos

00:11:43: hat jetzt intuitiv gemerkt, das ist der Moment!

00:11:48: Das ist der moment, dass sie nur ausspringen

00:11:50: von deinem Zug.

00:11:53: Jetzt kann es geschehen, wann der da vorbeikommt, von dem ich schon so viel kehrt habe?

00:12:03: Und er war neigierig.

00:12:04: Irgendwas hat einen Trim, also dass er unstandesgemäß auf den Baum aufgekrexelt.

00:12:12: Und da hängt er jetzt zwischen Realität und mehr oder weniger bewussten Sehnsüchten des Lebens.

00:12:21: Und ich glaube, genau das sirkt Jesus!

00:12:26: Er hat genau in dem Moment ein Auge für den Oberzöllner.

00:12:33: Und er spricht der Mann mit seinen Namen interessanterweise Zacheos... ...und dann ladt er sich bei einem Ein-Kor moral predigt.

00:12:45: Jesus sagt, Ich komme in dein Haus Er kommt zu Zacheos selbst, dorthin wurde.

00:12:54: er lebt und leidet und leid verursacht.

00:12:59: Kommt dahin wo der Zacheus eigentlich beheimatet sein sollte und es aber nicht ist!

00:13:06: Aber dort soll er heute noch ankommen bei sich.

00:13:14: Zacheios darf zu sich kommen mit der Hilfe von Jesus.

00:13:21: Der Zacheius erkennt jetzt des ister Moment.

00:13:26: Jetzt ist der Moment, sich all dem zu stellen wo ich verstrickt bin.

00:13:33: Der ganzen Beschämung seines Lebens.

00:13:38: Darin ist er gesehen worden aber eben interessanterweise Jesus Zirkten.

00:13:44: Aber wer beschämt ihn nicht noch mehr?

00:13:46: Er haut doch nicht nur mal drauf oder stört nochmal fest.

00:13:50: du bist ein Betröger oder die Mingsnied.

00:13:54: Jesus fühlt bis heid und bildlich gesprochen von den Bäumen holen.

00:14:01: Jesus sucht uns, wenn wir uns irgendwo im Leben in irgendein Lebensbereich verstiegen haben.

00:14:09: Jesus will uns wieder hereinholen ins Leben und zwar ohne dass er uns zuerst einmal beschämt oder sowas.

00:14:18: Und jetzt auch erst checkt es!

00:14:21: Noch mal... Jetzt ist der Moment.

00:14:24: Er kennt wann er auf ihm muss auf dem Baum und wann er dann wieder ober muert.

00:14:31: Und dann passiert's.

00:14:33: Zacchaeus kommt bei sich an, er hat Kontakt zu sich und den anderen und sie essen und sie feiern – und er lebt wieder!

00:14:45: Und er ist gefunden.

00:14:47: heute, heute es diesem Haus heil widerfahren so ist Gott unser Gott bis heut nicht schadenfroh.

00:14:58: Gott schenkt uns nicht Leben und dann lohnt er sich zurück, verschränkt die Arme.

00:15:02: Und sagt jetzt schauen wir mal wie es wurschteln!

00:15:05: Und wenn sie dann am Hilfe schreien, dann überlege ich mir ob ich Hüfe unterhält bin?

00:15:11: Nein.

00:15:12: Das ist Gott nicht.

00:15:15: Er mächt – wie damals schon beim Zacheos -, dass man befreit sein zum Leben.

00:15:21: Befrei zu dem was uns geschenkt ist.

00:15:26: Befreit zur Gemeinschaft.

00:15:31: Und wir alle brauchen diese Momente der Veränderung, weil man uns einfach verstrickt und falsch opiert.

00:15:38: Im Großen wie im Kleinen!

00:15:42: Aber bei Gott ist allweil eine eiche Chance.

00:15:44: Es ist ein Neuanfang – und mir sollten uns das gegenseitig auch gewähren.

00:15:54: Zacheos kann akzeptieren, dass er klein vom Gestalt ist, wie es der Lukas so freundlich formuliert.

00:16:03: Als er das an Fehler gemacht hat, ah sinnbindlich.

00:16:08: und sie wo einig ritten hat.

00:16:12: Und dann lasst er los, und er macht es ganz überschwänglich.

00:16:18: und da lesen wir auch nochmal was.

00:16:20: oder überlesen wir noch mal etwas weil's mir nicht wissen!

00:16:25: Er sagt wenn er betrogen hat gibt das vierfach zurück.

00:16:29: jetzt fängt der Mathematiker in uns zum Recheln an.

00:16:32: das kann sich niemals ausgehen.

00:16:34: aber was er da eigentlich sagt ist damals im jüdischen Gesetz war dies die Regelung wenn ich betrüge, gebe es vierfach zurück.

00:16:42: Dann ist

00:16:42: getilgt.".

00:16:44: Er sagt, er möchte mich jetzt wirklich wieder an die Regeln halten und die zehn Gebote und das jüdische Leben.

00:16:51: Ich möchte wieder dazugehren und möchte ein redliches Mitglied der Gesellschaft sein.

00:17:00: Wenn wir dem Mut aufbringen, dass wir Jesus machen lassen in Einladen in unser Leben dann heißt's auch bei uns Heute ist diesem Haus heil widerfahren.

00:17:15: Und am besten webt man Heiz mit den Worten, die Fujaxeos eigentlich auseigunden!

00:17:22: Komm, Herr Jesus, sei du unser Gast und segne uns und was Du uns beschert hast.

00:17:34: Amen.

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