PREDIGT zum 15. So. n. Trinitatis

Shownotes

Liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer,
heute befinden wir uns in der sogenannten Urzeit, bevor mit Abraham die
Heilsgeschichte beginnt. Der 15. So. n. Trinitatis richtet den Blick auf die Schöpfung des
Menschen und der Welt Es geht um den Menschen und wie er von Gott her gedacht ist.
Bleib behütet, Franz Scheuchl (+43 699 818 377 18)

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00:00:23: Ignade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes, und die Gemeinschaft des Heiligen Reises sei mit Euch allen.

00:00:35: Unser heutiger Predigt-Text steht ganz vorne in der Bibel erster Mose Kapitel II, diverse vier Bebes, Neun und Fünfzehn.

00:00:56: Erde und Himmel machte, wuchs noch nichts auf der Erde.

00:01:02: Es gab keine Streicher auf dem Feld und auch sonst keine Pflanzen.

00:01:10: Denn Gott der Herr hatte noch keinen Regen auf die Erde fallen lassen!

00:01:16: Es gab auch keinen Menschen, der den Erdboden bearbeitete.

00:01:22: Wasser stieg aus der Erde auf und tränkte den ganzen Erdboden.

00:01:28: Da formte Gott der Herr den Menschen aus Staub vom Erdbuden, er blies ihm den Lebensatem in die Nase und so wurde der Mensch ein lebendiges Wesen.

00:01:45: dann legte Gott daher einen Garten an im

00:01:49: Osten

00:01:50: in der Landschaft Eden.

00:01:53: dorthin brachte er den Menschen, denen er geformt hatte.

00:01:58: Gott der Herr ließ aus dem Erdboden alle Arten von Bäumen emporwachsen.

00:02:05: Sie sahen verlockend aus und ihre Früchte schmeckten gut.

00:02:11: In der Mitte des Gartens aber wuchsen zwei besondere Bäume – Der Baum des Lebens Und der Baum der Erkenntnis Von Gut und Böse.

00:02:25: Gott daher nahm den Menschen und brachte ihn in den Garten Eden.

00:02:31: Er sollte ihn bearbeiten, bewahren!

00:02:37: Ja?

00:02:39: Lass uns den Gartenhüten pflegen um deine Wunder zu verstehen bis du uns einst nach Hause fühlst wo du uns ganz mit Frieden ziehst.

00:02:53: Amen

00:03:02: Liebe Gemeinde.

00:03:05: Ich beginne heute mit einem Kartu, also einer Grafik die ein Ereignis in einem Bild meistens mit einer Pointe erzählt.

00:03:17: Ihr habt hoffentlich alle dieses Kartu beim Eingang bekommen und so bin ich bei diesem ersten Punkt heute das Geschenk des Lebens!

00:03:31: Der Kartu Bezieht sich also auf erster Mose zwei sieben, was wir gehört haben?

00:03:38: Auch Gott nimmt Erde.

00:03:42: Aber seine Erde!

00:03:46: Der Mensch wird aus dem Erdboden erschaffen – auf Hebräisch, der Adam, Der Adam ist der Erdling.

00:04:08: Gottes Schöpferkraft schenkt ihm das Leben und damit beginnt eine große Liebesgeschichte.

00:04:19: Gott kommt den Menschen ganz nahe, er haucht ihm die Lebenskraft ein, denn odem des Lebens!

00:04:30: Gott liebt den Menschen ins Leben.

00:04:34: Seine Liebe seiner Fürsorge verdanke ich mein Dasein.

00:04:41: Keiner von uns ist ein Produkt des Zufalls, ein Lied drückt das folgendermaßen aus.

00:04:52: Vergiss es nie.

00:04:54: dass du lebst war keine eigene Idee und dass du atmest kein Entschluss vom dir.

00:05:02: vergisses nie Dass du lebst, war eines anderen Ideen.

00:05:08: Und dass du atmest ein Geschenk an dich!

00:05:13: Du bist gewohlt ein Kind des Zufalls.

00:05:17: keine Laune der Natur ganz egal ob du dein Lebenslied in Mol singst oder du.

00:05:26: Du bist ein Gedanke Gottes ein genialer noch dazu.

00:05:33: Das ist der Gluh.

00:05:35: Du bist du?

00:05:36: Ja, du bist du!

00:05:39: Vergiss es nie.

00:05:40: Niemand kennt und fühlt und handelt so wie du Und niemand lächelt so, wie du's gerade tust.

00:05:49: Vergisses nie!

00:05:51: Niemand sieht den Himmel ganz genau wie du.

00:05:55: Und niemand hat je was du weißt, gewusst.

00:06:01: Vergisses nie.

00:06:03: Dein Gesicht hat niemand sonst auf dieser Welt und solche Augen hast alleine du.

00:06:11: Vergiss es nie, Du bist reich egal ob mit oder ohne Geld Denn du kannst leben.

00:06:22: Niemand lebt wie du.

00:06:27: Soweit dieses Lied.

00:06:30: Ja jeder Einzelne ist ein Geschöpf, ein Wunder dass Gott gewollt und geschaffen hat, und das von seiner Liebe umgeben ist.

00:06:41: Mein Leben ist geschenktes Leben!

00:06:45: Es ist nicht in meiner Verfügung.

00:06:48: Immer bin ich darauf angewiesen, dass Gott mir Atem- und Lebenskraft gibt.

00:06:57: Nimmst du weg Ihren Oden zu vergehen sie und werden wieder

00:07:02: staub."

00:07:03: Heißt es in einem Psalmwort.

00:07:06: Jeden Tag neu ist Leben ein Geschenk aus Gottes Hand.

00:07:12: Ohne ihn sind wir nur Erde, nur Staub, nur Asche!

00:07:19: Du sendest aus deinem Oben.

00:07:22: so werden sie

00:07:23: geschaffen.".

00:07:25: Ist ein weiteres Salmwort.

00:07:28: Gottes Handeln vollzieht sich jeden Tag an uns bei jedem Atemzug neu versucht doch einmal einige Atemzüge lang daran zu denken, die Luft anzuhalten und dann bewusst wieder zu atmen.

00:07:47: Und so bin ich bei einem zweiten von Gott versorgt!

00:07:53: Nicht nur das Leben kommt aus Gottes Handgut, stellt den Menschen den Adam in einen Garten, denn er für ihn bereitet hat.

00:08:03: Gott pflanzt einen Garten für ihn Bäume mit Früchten, Gemüse, Kräuter und viele andere essbare Pflanzen.

00:08:16: Im Orient ist das purer Luxus.

00:08:21: Alles wird für den Menschen vorbereitet und gestaltet.

00:08:25: Er bekommt von Gott einen Raum in dem er leben kann und in der man alles hat was er zum Leben braucht.

00:08:36: Einen Königs Garten, den Garten Eden.

00:08:42: Auch

00:08:42: darin zeigt sich die Fürsorge Gottes.

00:08:45: der Garten und seine Früchte sind nicht nur gut zu essen sondern auch schön anzuschauen.

00:08:52: Der Garten nennt nicht nur der Versorgung.

00:08:56: Gott hat die Welt in ihrer Schönheit geschaffen damit wir diese Schönheit wahrnehmen uns darüber freuen und den Schöpfer loben.

00:09:07: Wir dürfen uns freuen über die Schönheit der Wiesen und Felder, über Berge und Feldern, über Blumen und Sträucher.

00:09:18: Über Schmetterlinge und Vögel – vieles anderes mehr!

00:09:22: Ja es ist zur Freude und zum Staunen was unser Gott geschaffen hat.

00:09:29: Gerade wir erleben ja in einer der schönsten Gegenden auf dieser Erde.

00:09:35: In jedem einzelnen Geschüpf zeigt sich seine schöpferische Kraft.

00:09:42: Aber dem Adam, dem Erdling fehlt etwas.

00:09:46: Gott sorgt deshalb weiter für ihn.

00:09:50: Gott schafft die Tiere für ihn!

00:09:53: Der Mensch soll ihnen Namen geben und sie dadurch in seine Lebenswelt

00:10:01: einglieden.".

00:10:02: Das geschieht dann auch aber es führt noch nicht zum Ziel.

00:10:08: Die Gemeinschaft, die der Mensch braucht können ihm die Tiere nicht bieten.

00:10:16: Diese bekommt er erst in der Gemeinsschaft von Mann und Frau.

00:10:22: Der hilfsbedürftige Adam bekommt eine Gefährtin, die zu ihm passt – sie ist das Gegenüber, was ihm entspricht!

00:10:32: Nicht um ihn bei der Arbeit im Garten zu entlasten, auch nicht um Kinder zu gebären, sondern zur Überwindung der Einsamkeit.

00:10:43: Die Gemeinschaft von Mann und Frau – die Gemeinsschaft in der Familie!

00:10:49: Auch das ist ein großartiges Geschenk von Gott.

00:10:54: Wem das alles bewusst wird, kommt ins Staunen und zur Dankbarkeit.

00:11:00: Wer sein Leben von Gott her sieht für den ist jeden Tag Bescherung, jeden Tag Weihnachten.

00:11:10: Die Welt ist voller Geschenke die nur darauf warten von mir gesehen und entdeckt zu werden.

00:11:18: Und das größte Geschenk ist mein Leben Das Gott mich gemacht hat.

00:11:24: So wie ich bin so hat er mich gewohlt.

00:11:28: Er schenkt mir die Gemeinschaft mit anderen Menschen und mit mir selbst.

00:11:34: Jeden Tag versorgte mich neu.

00:11:38: Und so kommen wir auf ein Drittes, bebauen und bewahren der Sinn der Arbeit!

00:11:45: Der Garten Gottes ist von Gott so angelegt worden dass dem Menschen auch Aufgaben übertragen worden sind.

00:11:54: Warum?

00:11:56: Weil Gott viel mehr mit uns vorhat.

00:12:00: Er hat uns dazu berufen seine Mitarbeiter zu sein.

00:12:05: Dabei geht es nicht um ein rastloses Tun, das keine Ruhe kennt.

00:12:11: Wir Menschen sollen nicht atemlos durch die Nacht rennen wie Helene Fischer singt in Gottes Gegenwart kann jeder von uns auffahrten.

00:12:25: Es ist zu wenig wenn einmal von dir oder mir gesagt wird nur Arbeit war ihr war sein Leben.

00:12:37: Es geht um die Bestimmung von uns Menschen, wie wir von Gott her gedacht und erschaffen sind.

00:12:44: Gott daher nahm den Menschen und brachte ihn in den garen Eden.

00:12:53: Er sollte ihn bearbeiten und bewahren.

00:12:57: Der Mensch ist eigentlich ja Mitarbeiter Gottes und zur Mitarbeit gewürdigt!

00:13:04: Das ist die große Wertschätzung für die Menschen.

00:13:08: Wir können uns entfalten, unsere Gedanken, Ideen und Pläne in die Tat umsetzen.

00:13:14: Von Gott her gesehen ist Arbeit ein Tun das dem Leben ja Füllung und Freude geben soll.

00:13:23: Bearbeitet und bewahren!

00:13:25: Das ist der Auftrag denn der Mensch von Gott bekommen hat.

00:13:33: Es soll ein gutes Gefühl sein am Abend auf das zu sehen, was ich am Tag getan habe.

00:13:44: Aber leider kommen wir dann noch zu einem weiteren der verlorene Garten Gottes.

00:13:50: Hier könnte die Predigt heute bestens enden – aber so ist die Welt in dieser Leben ja nicht!

00:14:00: Denn ein Großteil der Menschheit verhält sich so als ob die Erde ihr Eigentum wäre und dass wurde ja unterschwellig in unserem Karton angesprochen.

00:14:14: Als könnten Gottesgeschöpfe mit der Schöpfung tun und lassen, was sie wollen?

00:14:24: Die Erde ist uns aber nur von Gott anvertraut!

00:14:29: Ich, du, jeder Mensch auf dieser Erde trägt Verantwortung für das von Gott an vertraute Gut.

00:14:39: Wo der Mensch meint, er selbst könnte über die Erde verfügen, kommt das zu zerstören – Zerstörung!

00:14:50: Das ist die Folge von der Trennung von Gott.

00:14:55: Dadurch wird auch die Arbeit entstellt.

00:14:59: Ohne die Verbindung zu Gott wird sie für viele zum einzigen

00:15:04: Lebensinhalt.".

00:15:06: Das zeigt sich schon im Erste Mose drei an.

00:15:09: Die Sünde kommt in die Welt, sie zerstört die Beziehung zwischen Gott und den Menschen.

00:15:16: das wirkt sich aus auf die Beziehen der Menschen untereinander und auch das Verhältnis von Mensch und Schöpfung.

00:15:28: Und so komme ich zu einem letzten, die ursprüngliche Schöpfung in der gefallenen Welt.

00:15:36: Doch auch das ist Gott sei Dank, nicht der Schlusspunkt.

00:15:42: In seiner Liebe geht Gott uns nach!

00:15:45: Er will mich und dich, er will die Menschen wieder in der Gemeinschaft mit sich haben – in der ersten Liebe des Anfangs.

00:15:56: Das ist dann der Übergang von der Urgeschichte zur Heilsgeschichte.

00:16:02: In der Heils-Geschichte beginnt Gott noch einmal ganz neu mit der Einzelperson Abraham.

00:16:11: Gott handelt nicht losgelöst in himmlischen Sphären, sondern ganz konkret auf dieser Erde!

00:16:21: Ich will Dich zum großen Volk machen und Gott geht hiermit Abraham schon viel weiter weil er zusagt und in Dir sollen gesegnet werden

00:16:32: alle.".

00:16:33: geschlechter auf Erden.

00:16:36: Gott bindert seine Heilsgeschichte an das Land und das Volk Israel, und das bleibt so durch die Zeiten.

00:16:45: In der Mitte der Zeit kommt der Sohn Gottes im Land Israel aus dem Volk-Israel zur Welt.

00:16:55: Und die Vollendung der Heils-Geschichte, die Wiederkunft von Jesus Christus geschieht im Land Isreal am Ölberg.

00:17:06: In Jesus ist Gottes Hand für mich und dich ausgestrickt, trotz allem was wahr.

00:17:16: Wodurch Jesus die Beziehung zu Gott heil wird gehen Menschen anders miteinander um mit der Schöpfung um.

00:17:26: sie sehen wieder ihre Verantwortung.

00:17:30: da leuchtet die ursprüngliche Schöpfung auf Bruchstückhaft zwar, aber doch.

00:17:39: Das bringt uns dazu Gott zu loben und ihm die Ehre zu geben.

00:17:45: am Ende werden nicht die Kräfte zur Zerstörung siegen sondern Gott wird alles neu schaffen.

00:17:55: so wird der Rückblick auf den Anfang zur Verheißung einen Raum zum Leben geschaffen hat, hat einen Raum für uns bereit hinein in seine Ewigkeit.

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